Amazon stoppt vorübergehend Drohnentests nach Unfällen in den USA
Der Technologieriese Amazon hat die Testflüge seines Prime Air-Programms nach Vorfällen an einer Testanlage in Pendleton, Oregon, pausiert. Zwei Lieferdrohnen kollidierten im Dezember bei regnerischem Wetter, wie Bloomberg berichtet. Diese jüngsten Rückschläge fügen sich in eine Reihe von Herausforderungen ein, denen das ambitionierte Projekt ausgesetzt ist, das bis zum Jahrzehntende jährlich 500 Millionen Pakete per Drohne ausliefern möchte.
Bereits im September ereignete sich ein missglückter Test, bei dem Drohnenbetreiber unbeabsichtigt zwei Drohnen gleichzeitig starteten, wodurch es zu einer Kollision kam. Auch in Bezug auf die kommerziellen Drohnenoperationen in Texas und Arizona gibt es Neuigkeiten: Diese werden vorübergehend ausgesetzt, bis eine Softwareaktualisierung für die Drohnenflotte erfolgt, so die Bloomberg-Meldung.
Das Prime Air-Programm sah sich in der Vergangenheit bereits mit diversen Herausforderungen konfrontiert, darunter der Abgang wichtiger Führungskräfte. Im vergangenen April beendete Amazon seine Drohnenlieferungen in Kalifornien, plant jedoch weitere Tests im Ausland auszuweiten.
Die Entwicklungen verdeutlichen die Komplexität und die Hürden der Drohnentechnologie, die trotz dieser Herausforderungen als zukunftsweisend gilt.

