«AIDS – In Zeiten der Liebe»: ZDF startet dreiteilige Dokuserie

Mit der dreiteiligen Dokumentation erzählt das ZDF die Geschichte der Krankheit erstmals als deutsch-deutsches Drama.
Am Freitag, den 22. Mai, um 23:30 Uhr startet im ZDF die Dokuserie AIDS – In Zeiten der Liebe mit der ersten Folge „Frühlingserwachen“. Die dreiteilige Reihe aus dem «aspekte»-Umfeld zeichnet die AIDS-Krise der 1980er- und 1990er-Jahre als vielschichtige Geschichte im geteilten Deutschland nach.
Im Zentrum der Auftaktfolge steht der junge Künstler Heiko Zolchow, der Anfang der 80er-Jahre in Ost-Berlin sein Coming-out erlebt und gemeinsam mit seinem Partner, dem Schauspieler Dirk Nawrocki, die DDR verlässt. Was zunächst wie ein Aufbruch in die Freiheit erscheint, wird bald von einer neuen, unsichtbaren Bedrohung überschattet: der sich ausbreitenden Krankheit AIDS, die im Westen bereits Angst auslöst, während sie im Osten noch weitgehend verschwiegen wird.
Die Dokuserie von Johannes Nichelmann verbindet persönliche Schicksale mit gesellschaftlicher Einordnung. Anhand von Interviews mit Zeitzeugen sowie umfangreichem Archivmaterial entsteht ein eindringliches Bild einer Zeit, in der Unwissenheit, Stigmatisierung und politische Systeme den Umgang mit der Krankheit prägten.

