Primetime-Check: Samstag, 18. April 2026

Die ZDF-Show konnte nur das Ziel haben, den Sieg bei den 14-49-Jährigen zu verteidigen. Die RTL- und ProSieben-Konkurrenz musste sehen, überhaupt mal wieder zweistellig zu werden.
Die meisten Älteren konnten sich am Samstag erwärmen für Zielfahnder - Kalte Sonne: Die höchsten Zahlen beim Gesamtpublikum fuhr er also ein, der Krimi im Ersten Deutschen Fernsehen, welcher ab 20.15 Uhr auf erfreuliche 20,3 Prozent bei insgesamt 4,19 Millionen kam - eine Leistung, die den Primetime-Sieg ermöglichte, aber eine ganze Ecke unter fünf Millionen verblieb, und damit auch unter der Leistung stärkerer Samstags-Krimis. Bei den 14-49-Jährigen konnte die Produktion dagegen überdurchschnittlich gut performen, hier waren löbliche 9,2 Prozent bei einer dazugehörigen Reichweite von 0,30 Millionen drin.
Das ZDF fuhr gestern dagegen eine neue Folge der Show Der Quiz-Champion auf und sicherte damit einen passablen Platz zwei beim Gesamtpublikum. Die Kerner-Sendung kam auf einen Anteil von soliden 15,9 Prozent, die Reichweite blieb mit 3,17 Millionen konstant, aber eben hinter der ARD. Bei den Jüngeren musste die Programmierung den Sieg an RTL abgeben, weil zwar weiter überdurchschnittliche, jedoch etwas reduzierte 10,1 Prozent (0,33 Millionen) heraussprangen. In Puncto Reichweite wurde der Sieg bei den Jüngeren derweil ganz knapp von RTL erreicht. Dort lief die Castingshow Deutschland sucht den Superstar auf einem passabel gesteigertem Niveau und wies 11,6 Zielgruppen-Prozent durch 0,38 Millionen auf. Insgesamt sahen den Gesangs-Abend 1,61 Millionen zu ziemlich ordentlichen 8,1 Prozent.
Schlag den Star bei ProSieben gelang ebenfalls die Rückkehr in die Zweistelligkeit. Für das aktuelle Duell setzte es eine etwas erhöhte Reichweite von 0,32 Millionen Werberelevanten, die die Relationen auf vernünftige 11,7 Prozent brachten - Augenhöhe zu Kerner und Bohlen, wegen der wesentlich längeren Laufzeit fiel der Anteil sogar leicht höher aus. Insgesamt liefs für die Programmierung im Angesicht 0,97 Millionen zu 6,2 recht ordentlich für eigene Verhältnisse. ProSieben hielt sich auf jeden Fall weit vor Sat.1, wo die Wiederholung des Fantasy-Streifens Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen lief. Auf für den Kanal blassem Level von 5,9 Zielgruppen-Prozent durch 0,19 Millionen bewegte sich das Werk. Insgesamt lediglich 0,64 Millionen zu sehr mageren 3,3 Prozent fühlten sich angesprochen.
Die rote Kugel schnitt mit der Doko-Programmierung Für immer jung - Die Jagd nach dem perfekten Körper dürftig ab. Jene mobilisierte nur 4,9 Zielgruppen-Prozent zu 0,15 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,40 Millionen zu mageren 2,3 Prozent waren dabei. Bezüglich der 14-49-Jährigen war man mit der Leistung bloß ganz knapp vorm Disney Channel, der mit Coco respektable 4,4 Prozent durch gleichfalls 0,14 Millionen Jüngere einfuhr. In gleicher Peripherie auch Nitro, wo das Match Hannover-Paderborn in der 2. Bundesliga für Nischenverhältnisse mit Halbzeit eins klar vorzeigbare 4,3 Prozent und ebenfalls 0,14 Millionen rausholte, später dann leicht auf 3,6 Prozent durch 0,12 Millionen sank.
Damit performte die zwei Spartenkanäle auf ähnlicher Flughöhe zu RTLZWEI, das aber ebenfalls noch recht zufriedenstellend abschnitt. Denn der Zuspruch für den 90er-Film True Lies - Wahre Lügen fiel vertretbar aus, weil der Anteil sich auf durchwinkbare 4,3 Prozent durch abermals 0,14 Millionen in der Zielgruppe bewegte. Insgesamt waren lediglich 0,56 Millionen und recht schmale 2,9 Prozent zugegen. Mit Abstand letzter wurde wiederholt Kabel Eins mit FBI: Special Crime Unit. Mit Folge eins ernüchternde 2,7 Zielgruppen-Prozent (0,08 Millionen) standen auf dem Tableau, anschließend immerhin leicht gestiegene 3,0 Prozent wegen 0,11 Millionen. Gesamt maximal 0,46 Millionen und merklich niedrige 2,2 Prozent verfolgten die Crime-Geschichten.

