2,7 Millionen PI-Token in 24 Stunden: Steht ein Kursanstieg bevor?

Der native Token des Pi Network hat in der vergangenen Woche kaum Volatilität gezeigt. Ein entscheidender Faktor könnte jedoch auf eine bevorstehende Aufwärtsbewegung hindeuten.
Steht ein Kursanstieg bevor?
Aktuell wird der PI-Token bei etwa $0,20 gehandelt, was einem minimalen Anstieg von 0,2% auf Wochenbasis entspricht. Im Vergleich zum Allzeithoch von $3 im Februar dieses Jahres bedeutet dies jedoch einen dramatischen Rückgang von 93%.
Für optimistische Anleger gibt es dennoch positive Nachrichten: Die Anzahl der auf Börsen gelagerten PI-Token ist in letzter Zeit gesunken. Allein in den letzten 24 Stunden wurden über 2,7 Millionen Coins von zentralisierten Plattformen abgezogen. Dies deutet darauf hin, dass Investoren verstärkt auf Selbstverwahrung setzen, was den unmittelbaren Verkaufsdruck reduziert. Umgekehrt wird ein Anstieg der auf Börsen verfügbaren PI-Token oft als Vorverkaufssignal und damit als bärisches Zeichen für den Preis angesehen.
Derzeit sind insgesamt 427,2 Millionen Coins auf zentralisierten Plattformen gelagert, wobei mehr als die Hälfte davon auf Gate.io liegt. Bitget folgt mit etwa 145,1 Millionen.
Größtes Risiko für PI
Während einige Optimisten glauben, dass der Preis des Pi Network-Tokens kurzfristig steigen könnte, sind andere eher skeptisch und meinen, dass das Team zunächst viele Probleme lösen muss.
Der X-Nutzer pinetworkmembers argumentierte, dass das größte Risiko für PI nicht der Preis, sondern die Glaubwürdigkeit sei. Er kritisierte das Pi Network für eingeschränkte Transfers, unklare Tokenomics und Umlaufmengen sowie dafür, seit Jahren "fast bereit" zu sein.
"Without open liquidity, independent verification, and real-world use that doesn’t rely on internal marketplaces, it’s hard to justify long-term value. Adoption without trust isn’t decentralization – it’s just scale," fügte er hinzu.
Bereits Anfang dieses Monats teilte der X-Nutzer einen weiteren kritischen Beitrag. Er schlug vor, dass das Pi Network als "ambitionierte Idee" begann, sich aber letztlich in "Jahre des Knopfdrückens, unklare Zeitpläne, wechselnde Ziele und endlose 'coming soon'-Updates" verwandelte.

