Zweifel an Machados Führungsstärke: Trump bleibt skeptisch
US-Präsident Donald Trump äußert weiterhin Bedenken hinsichtlich der Eignung von María Corina Machado als Nachfolgerin des gestürzten venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro. Bei einer Pressekonferenz betonte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt, dass der Präsident Zweifel an Machados Fähigkeit habe, Venezuela zu führen, da es ihr im Land an Unterstützung und Respekt mangele. Diese Einschätzung basiere auf Informationen, die Trump von seinen Beratern und dem nationalen Sicherheitsteam erhalten habe.
Obwohl ein Treffen zwischen Trump und Machado im Weißen Haus, welches am Donnerstag geplant war, noch nicht abgeschlossen war, betonte Leavitt, dass der Präsident den Austausch über die gegenwärtige Lage in Venezuela schätze. Machado, die Medienberichten zufolge das Weiße Haus durch einen Seiteneingang betrat, wurde nach dem Treffen von einer Gruppe von Anhängern empfangen. Sie versicherte, dass Venezuela auf die Unterstützung Trumps zählen könne.
Ein Nobelpreis-Überreichungsgerücht, das im Vorfeld spekuliert wurde, erweist sich indes als unbegründet. Das Nobel-Institut in Oslo stellte klar, dass ein Nobelpreis nach seiner Vergabe nicht übertragen werden kann. Diese Klarstellung erfolgte nachdem Machado in einem Interview mit Fox News ähnliche Andeutungen gemacht hatte. Die Gefangennahme und Ausweisung Maduros durch US-Streitkräfte Anfang des Monats hat die Frage der venezolanischen Führungsspitze ins Rampenlicht gerückt und Trumps Zweifel an Machados Qualifikation verstärkt.

