Zollfrieden zwischen Riesen: USA und China auf Annäherungskurs
Im Ringen um die Handelsdifferenzen zwischen den Vereinigten Staaten und China zeichnet sich eine vorübergehende Entspannung ab. Präsident Donald Trump hat die geplante Erhöhung der Zölle gegenüber China zunächst bis zum 10. November auf Eis gelegt. Diese Verlängerung wurde auch von der chinesischen Handelsbehörde bestätigt, was Raum für weitere Verhandlungen lässt. Bereits im vergangenen Jahr hatten die USA Einfuhrzölle auf chinesische Güter drastisch erhöht, während China mit ähnlichen Maßnahmen antwortete und strategische Rohstoffe ins Visier nahm. Ein möglicher Lichtblick auf eine Einigung zeigt sich durch das Engagement beider Länder, die sich zuletzt bei zahlreichen diplomatischen Zusammenkünften, unter anderem in Stockholm, bemühten, den anhaltenden Zollkonflikt durch Dialog zu entspannen. Der neue Aufschub verhindert ein erneutes Aufflammen erhöhter Handelsbarrieren. Für die Zukunft bleibt ein persönliches Treffen zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Raum, das als weichenstellend für eine umfassendere Einigung gilt. Weit über den Handelskonflikt hinaus gibt es auch Spannungen hinsichtlich Exportkontrollen sowie dem Zugang zu Technologie, wo beide Seiten nicht klein beigeben wollen. Interessanterweise herrscht parallel zu den teils harten Worten eine leise Annäherung. China signalisiert Gesprächsbereitschaft und sieht Chancen für Fortschritt in den Beziehungen zu den USA.

