Zentralverband des Handwerks kritisiert Rückzieher bei Stromsteuer
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) äußert seinen Unmut über die ausbleibende Senkung der Stromsteuer. Diese Maßnahme, ursprünglich im Koalitionsvertrag versprochen, wird nun nicht umgesetzt, was die mittelständischen Handwerksbetriebe schwer trifft.
Der ZDH-Präsident, Jörg Dittrich, bezeichnet dies als einen herben Rückschlag für die Branche, die sich auf die angekündigte Steuerentlastung verlassen hatte. Besonders für energieintensive Handwerksunternehmen stellt die Entscheidung eine erhebliche Herausforderung dar.
Dittrich macht klar, dass die Regierung auf ihr Versprechen hätte eingehen müssen, zumal die Betriebe fest damit gerechnet hatten. Die Enttäuschung ist spürbar und wirft Fragen zur Verlässlichkeit politischer Zusagen auf.
Ursprünglich plante die Bundesregierung, die Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß zu senken. Doch im aktuellen Haushaltsentwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) ist diese Steuererleichterung nicht mehr enthalten.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) verdeutlicht, dass finanzielle Restriktionen der Grund für diesen Kurswechsel sind, indem sie betont, dass der Koalitionsvertrag nun auf die finanzielle Realität trifft.

