Morbid Metal startet in den Early Access und zeigt, wie stylisches Hack-and-Slash aussehen kann
Wer auf temporeiche Kämpfe, schnittige Spielmechaniken und eine ordentliche Portion Roguelite-Suchtpotenzial steht, sollte jetzt aufhorchen. Morbid Metal, das ambitionierte Hack-and-Slash-Projekt von Entwickler Felix Schade, öffnet morgen seine Tore – und der Release-Trailer macht unmissverständlich klar, dass hier niemand halbherzig zu Werke gegangen ist.
Drei Charaktere, drei Spielstile – und jede Menge Chaos
Zum Early-Access-Start am 08. April 2026 stehen alle drei spielbaren Charaktere vollständig zur Verfügung, jeder mit eigener Movesets und Stärken. Sie treffen auf eine kuratierte Auswahl an Gegnern und Bossgegnern, verteilt über drei Biome, die jeweils mit eigenen Modifikatoren und Aufwertungsmöglichkeiten aufwarten. Das klingt zunächst überschaubar, täuscht aber gewaltig: Wer die Tiefe eines guten Roguelite kennt, weiß, dass allein das Durchdringen der verschiedenen Builds und Synergien für Stunden – wenn nicht Tage – Beschäftigung sorgen kann.
Der Einstiegspreis im Early Access liegt bei 17,99 Euro auf Steam, steigt laut Entwickler im weiteren Verlauf jedoch auf rund 29,99 Euro an. Wer früh zugreift, profitiert also nicht nur von einem günstigeren Preis, sondern auch von der Möglichkeit, das Spiel aktiv in seiner Entstehungsphase zu begleiten.
Substanz hinter dem Spektakel
Was Morbid Metal von vielen anderen Genrevertretern abheben könnte, ist das Zusammenspiel aus visueller Schärfe und spielmechanischer Substanz. Der Release-Trailer legt nahe, dass das Kampfsystem nicht nur gut aussieht, sondern auch taktische Entscheidungsmomente bietet – ein Gleichgewicht, das in diesem Genre oft schwer zu finden ist. Entwickler Felix Schade hat das Projekt seit der ersten öffentlichen Präsentation im Jahr 2022 kontinuierlich weiterentwickelt, und die Geduld scheint sich ausgezahlt zu haben.
Besonders interessant wird der Aspekt der Charakterbeherrschung: Jede der drei spielbaren Figuren erfordert ein eigenes Verständnis der Mechaniken. Wer alle drei auf hohem Niveau spielen und ihre Potenziale voll ausschöpfen möchte, wird einige Zeit investieren müssen – genau die Art von Tiefe, die ein Spiel im Early Access braucht, um seine Community langfristig zu binden.
Roadmap, Konsolen und was noch kommt
Wer wissen möchte, wohin die Reise nach dem Early-Access-Start geht, muss sich noch ein paar Tage gedulden: Die vollständige Entwicklungs-Roadmap soll kurz nach dem Launch veröffentlicht werden und dürfte Aufschluss darüber geben, welche Inhalte, Biome, Charaktere oder Mechaniken noch folgen werden. Morbid Metal ist momentan exklusiv für den PC verfügbar, doch eine Konsolenversion ist laut Entwickler nicht ausgeschlossen. Angesichts des visuellen Stils und des flüssig wirkenden Kampfsystems wäre eine Umsetzung für PlayStation 5 und Xbox Series X/S jedenfalls gut vorstellbar.


