Elden Ring Film: TikTok-Video zeigt offenbar das Set in England mit einer Marika-Statue
Der Elden Ring-Film hat seit seiner offiziellen Ankündigung auffallend wenig von sich hören lassen. Kein Trailer, kaum Produktionsfotos, absolute Funkstille – bis jetzt. Ein zufälliger Fund in der englischen Landschaft hat die Community in helle Aufregung versetzt, und das, was dabei ans Licht gekommen ist, klingt fast zu gut, um wahr zu sein.
Ein TikTok-Video und eine Statue, die alles verändert
Twitch-Streamer Throxtv hat in mehreren Videos auf TikTok gezeigt, was aussieht wie das Set des kommenden Elden Ring-Films – und zwar in unmittelbarer Nähe seines Wohnorts in England. Zu sehen sind die Ruinen einer Kirche der Marika samt einer detaillierten Statue der Göttin, die aus dem Spiel bekannt ist. Die Aufnahmen entsprechen dem Stil der Zwischenlande verblüffend genau: Steinpfeiler im Limgrave-Stil, verfallene Architektur, eine Atmosphäre, die Kenner des Spiels sofort wiedererkennen werden.
Dass ein dritter Clip dann plötzlich verschwand – angeblich weil eine Absperrung über das Gelände gelegt wurde – hat die Spekulationen zusätzlich befeuert. Der Streamer ließ sich davon jedoch nicht beirren: „Hahaha, manche Leute denken, es könnte KI sein. Ich poste heute ein weiteres Video. Ich bin zurückgegangen und habe mehr Material gedreht.“ Bis dahin ist die offizielle Einordnung klar: Gerücht – aber ein verdammt überzeugend aussehendes.
Windsor Great Park und ein bekannter Produktionsdienstleister
Laut Recherchen soll das Set in der Nähe des Windsor Great Parks in Surrey entstanden sein – einem populären Drehaort, der bereits für Pirates of the Caribbean und The Lord of the Rings: The Rings of Power genutzt wurde. Verantwortlich für den Setbau soll Hedgehog Construction sein, ein auf Film- und Fernsehproduktionen spezialisiertes Unternehmen aus Egham, ebenfalls in Surrey gelegen. Das verleiht dem Ganzen deutlich mehr Substanz als ein bloßes Gerücht.
Alex Garland, George R.R. Martin – und ein 160-seitiges Drehbuch
Wer hinter der Verfilmung steckt, ist keine Kleinigkeit: Regie und Drehbuch liegen bei Alex Garland, bekannt durch Civil War und Warfare. A24, eines der renommiertesten Produktionsstudios der Gegenwart, verantwortet die Produktion. Als Produzent ist kein Geringerer als George R.R. Martin mit an Bord. Garland soll bereits ein „episches“ 160-seitiges Drehbuch sowie 40 Seiten mit Bildmaterial erarbeitet haben – ein Umfang, der deutlich macht, wie ernsthaft das Projekt angegangen wird.
Interessant auch sein persönliches Verhältnis zum Spiel: In einem Interview gestand Garland, dass er sich auf seinem siebten Durchlauf durch Elden Ring befindet – und Malenia, Klinge von Miquella, nach wie vor als härtesten Kampf im gesamten Spiel bezeichnet. „Es ist nicht so, dass man besser wird – es ist eher wie Affen und Schreibmaschinen. Du machst es immer wieder, und irgendwann sind sie tot.“ Ein Regisseur, der das Spiel von innen kennt, ist für die Fangemeinde jedenfalls keine schlechte Voraussetzung. Elden Ring ist für PS5 ab rund 33 Euro, für den PC ab etwa 28 Euro erhältlich – wer noch nicht gespielt hat, hat also keinen Grund mehr, damit zu warten.


