Zelda: Miyamoto betrachtet Zelda II als eine Art Misserfolg!
The Legend of Zelda-Fans könnten schockiert sein! Der Super Mario– und The Legend of Zelda-Schöpfer Shigeru Miyamoto betrachtet den NES-Titel Zelda II: The Adventure of Link als eine Art „Misserfolg. Der wahre Nachfolger des allerersten The Legend of Zelda sei für ihn der Dritte Teil A Link to the Past.
Was sei für den „Misserfolg“ verantwortlich gewesen?
Diese harte Aussage stammt aus einem älteren Interview, welche die „40 Years of The Legend of Zelda-Jubiläumsausgabe von Retro Gamer wiederentdeckt wurde und viele Zelda Fans staunen lässt. Miyamoto erklärte, dass das zweite Zelda Abenteuer zwar auf seiner Idee basierte, allerdings von einem anderen Team entwickelt worden sei. Anders als bei sonstigen Miyamoto Entwicklungen üblich, hat sich das Spiel während dieses Prozesses kaum verändern. Dies sei ein Hauptgrund weshalb er es nun als Misserfolg sieht.
Weitere Fehler
Für ihn sei der radikale Wechsel des Gameplays der Fehler. Während man im ersten Abenteuer eine Top-Down-Perspektive spielt, hatte man im zweiten Teil eine Seitenansicht. Zudem käme das Erfahrungspunktesystem und die Rollenspiel-Elemente in Spiel. Diese Veränderungen machten den Titel zwar einzigartig, allerdings hat man sich so auch vom eigentlichen Zelda-Konzept entfernt.
Welches sei dann der „wahre“ Nachfolger?
Miyamoto ist mit dieser Ansicht nicht allein. Auch bei Nintendo sieht man diesen Titel als Bruch. Auch dort wird A Link to the Past als eigentliche Fortsetzung gesehen. Schließlich hat man sich dort wieder an die klassische Struktur des ersten Teils gehalten, welche ab dann die Grundlage für die damalige Zukunft geworden sei. A Link to the Past wird deshalb als Meilenstein gesehen. Es brachte nicht nur die Top-Down-Perspektive zurück, sondern führte das originale Tempel-Design weiter und etablierte zahlreiche Elemente, welche bei weiteren Zelda-Meilensteinen wie Ocarina of Time und Breath of the Wild weitergeführt worden sind.
Zelda II war dennoch wichtig
Dennoch wolle man Zelda II nicht verdammen. Entwickler und Fans betrachten den Titel als wichtigen, experimentellen Schritt, welcher gezeigt hat, was bei Zelda funktioniere und was nicht. Dies hat geholfen die Identität von Zelda-Titeln genau zu bestimmen.
Wie war es überhaupt die ersten Videospiele zu entwickeln?
Das Interview offenbarte allerdings nicht nur wie Miyamoto und Nintendo das zweite Zelda-Abenteuer heute betrachten. Auch ging Miyamoto auf die Entwicklungen aller ersten Zelda– und Super Mario-Abenteuer ein und gab preis, dass diese sehr chaotisch und ressourcenintensiv gewesen seien. Diese Mühen war es aber wert. Schließlich sind daraus prägende Marken der Videospielgeschichte geworden.
Und zu Zelda II bleibt abschließend zu sagen, dass auch Fehltritte entscheidend für einen langfristigen Erfolg sein können.
Quelle: miyamotoshrine.com via web.archive.org


