Zeitung: Chinesen haben kein Interesse an Qimonda
26. Mai 2009, 05:51 Uhr · Quelle: dpa
Dresden (dpa) - Die Rettungschancen für den insolventen Speicherchip-Hersteller Qimonda sind gesunken. Der Gouverneur der chinesischen Provinz Shangdong teilte Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk mit, die Provinz sei derzeit nicht an «einer vollständigen Übernahme» interessiert. Das berichtet die «Sächsische Zeitung». Grund ist die globale Wirtschaftskrise. Ursprünglich hatte das Unternehmen weltweit rund 12 000 Beschäftigte, davon 4600 in Deutschland. Die Chinesen galten als letzte Chance für Qimonda.

