XRP: Milliardenschwerer Coup erschüttert den Kryptomarkt
Nach Ripples Ankündigung, ein eigenes Treasury-Unternehmen mit einer Milliarde Dollar Kapital zu gründen, folgt nun der nächste Knall: Evernorth Holdings, ein auf XRP fokussiertes Finanzvehikel, will an die Nasdaq. Im Zuge einer Fusion mit Armada Acquisition Corp II soll das Unternehmen im kommenden Quartal unter dem Ticker „XRPN“ starten – mit einer Bewertung von über 1 Milliarde US-Dollar.
XRP soll für Rendite arbeiten
Das Ziel von Evernorth geht weit über das klassische „HODL“-Prinzip hinaus. Statt XRP nur zu halten, sollen die Bestände aktiv eingesetzt werden – etwa für institutionelles Lending, Liquiditätsbereitstellung und DeFi-Renditeprogramme. „Evernorth ist darauf ausgelegt, Investoren mehr als nur ein Engagement im XRP-Preis zu bieten“, erklärt CEO Asheesh Birla, einst Top-Manager bei Ripple.
Zu den größten Geldgebern zählen SBI Holdings, Pantera Capital, Kraken und GSR. Ripple-Mitgründer Chris Larsen beteiligt sich zudem persönlich mit 50 Millionen XRP – rund 125 Millionen Dollar. Der Großteil der Erlöse soll direkt in offene XRP-Marktkäufe fließen.
Strategische Nähe zu Ripple
Die personellen und strukturellen Verbindungen zu Ripple sind unverkennbar. Neben Birla beraten auch Ripple-CEO Brad Garlinghouse und Chefjurist Stuart Alderoty das Projekt. Alderoty spricht von einem „Beweis für die regulatorische Klarheit rund um XRP in den USA“.
XRP holt zu Bitcoin und Ethereum auf
Mit Evernorth schließt XRP eine Lücke zu Bitcoin- und Ethereum-Treasuries wie MicroStrategy oder Grayscale. Während diese längst als institutionelle Investmentvehikel etabliert sind, will XRP nun ebenfalls in die Liga der „Krypto-Treasury-Giganten“ aufsteigen.
Der Börsengang gilt als ein Meilenstein – und als Zeichen dafür, dass Ripple & Co. das Momentum zurückerobern wollen. Anleger und Analysten sehen in Evernorths Nasdaq-Debüt den bisher größten strukturellen Schritt zur Institutionalisierung von XRP.

