Xbox Game Pass „Triton“ geleakt – kommt jetzt ein günstigeres Abo?
Der Xbox Game Pass gehört zu den wichtigsten Gaming-Abos. Für eine monatliche Gebühr bekommst du Zugriff auf eine große Bibliothek mit hunderten Spielen. Doch ein neuer Leak deutet darauf hin, dass Microsoft das Modell erneut verändern könnte.
Im Code des Dienstes ist jetzt eine bisher unbekannte Stufe mit dem Namen „Triton“ aufgetaucht. Das sorgt aktuell für viele Spekulationen über eine mögliche neue Abo-Option.
Leak aus internen Game-Pass-Daten
Die Hinweise stammen aus einem Datenfund in den Backend-Systemen des Game Pass. Der bekannte Dataminer redphx, der bereits mehrfach Änderungen im Dienst früh entdeckt hat, stieß auf Einträge zur neuen Stufe.
Der Codename „Triton“ taucht dort neben den bekannten Abos auf. Besonders auffällig ist dabei eine mögliche Einschränkung: Das Angebot scheint ausschließlich First-Party-Spiele von Xbox-Studios zu enthalten.
Dazu könnten Titel aus den Xbox Game Studios sowie von Bethesda oder Activision Blizzard gehören.
Fokus auf eigene Spiele
Wenn sich der Leak bestätigt, würde „Triton“ vermutlich deutlich anders funktionieren als die bisherigen Game-Pass-Modelle.
Aktuell bietet der Dienst eine Mischung aus:
- Xbox-Exklusivtiteln
- Third-Party-Spielen anderer Publisher
- Indie-Produktionen
Die neue Stufe könnte stattdessen nur Spiele enthalten, die direkt von Microsoft-Studios stammen. Beispiele aus Datamining-Listen sind unter anderem Fallout 4, Gears 5 oder Dishonored 2.
Damit würde Microsoft eine Art „Eigenmarken-Abo“ anbieten, das sich stärker auf das eigene Spiele-Portfolio konzentriert.
Mögliches Ziel: ein günstigeres Abo
Ein wichtiger Grund für eine neue Stufe könnte der Preis sein. Der Game Pass wurde in den vergangenen Jahren mehrfach teurer.
Aktuell existieren mehrere Varianten des Abos, darunter Essential, Premium und Ultimate. Besonders die Ultimate-Version kostet inzwischen rund 30 Euro im Monat, was bei einigen Spielern für Kritik gesorgt hat.
Ein günstigeres Modell mit weniger Spielen könnte daher eine Möglichkeit sein, den Dienst wieder für mehr Spieler attraktiv zu machen.
Teil einer größeren Strategie?
Die mögliche Einführung von „Triton“ könnte auch mit den aktuellen Veränderungen bei Xbox zusammenhängen. Unter der neuen Führung arbeitet Microsoft offenbar daran, die Gaming-Strategie neu auszurichten.
Diskutiert werden unter anderem:
- günstigere Game-Pass-Modelle
- neue Preisstrukturen
- mögliche Bundles mit anderen Diensten
All diese Ideen sollen den Xbox Game Pass langfristig weiter wachsen lassen.
Eine First-Party-Stufe könnte dabei ein wichtiger Baustein sein.
Noch ist nichts offiziell
Wichtig ist allerdings: Microsoft hat die neue Stufe bislang nicht bestätigt. Der Name „Triton“ stammt ausschließlich aus internen Datenfunden und könnte sich noch ändern – oder sogar komplett gestrichen werden.
Solche Codenamen tauchen in der Entwicklung häufiger auf, ohne dass sie später tatsächlich veröffentlicht werden.


