X geht gegen Bestechungsnetzwerk von gesperrten Nutzern vor
Die soziale Medienplattform X, früher bekannt als Twitter, hat rechtliche Schritte gegen gesperrte Nutzer eingeleitet, die versucht haben, durch Bestechung von Mitarbeitern wieder Zugang zur Plattform zu erlangen. Dies kündigte das Unternehmen am Freitag an. Laut X ist das Bestechungsnetzwerk mit größeren kriminellen Organisationen verbunden. Dabei kooperiert das Unternehmen mit Strafverfolgungsbehörden, ohne jedoch detaillierte Informationen über die gesperrten Konten preiszugeben. In einer Erklärung machte X deutlich, dass das Netzwerk aufgedeckt und gezielt Maßnahme ergriffen werden. Diese gesperrten Konten, die an Krypto-Betrug und Plattformmanipulation beteiligt waren, zahlten Mittelsmännern, um zu versuchen, Mitarbeiter zur Reaktivierung ihrer Konten zu bestechen. Die Drahtzieher suchen nicht nur X, sondern auch Plattformen wie Instagram, TikTok, YouTube, Minecraft und Roblox heim und stehen in Verbindung mit größeren kriminellen Netzwerken wie 'The Com'. Das FBI warnte bereits im Juli vor dieser aufstrebenden Bedrohung, die aus überwiegend minderjährigen Tätern besteht und zunehmend komplexere Methoden anwendet, um ihre Identitäten zu verbergen und finanzielle Transaktionen zu tarnen. X hat bereits eine längere Geschichte mit Krypto-Betrügern. Im Jahr 2020, als die Plattform noch als Twitter unter der Leitung von Jack Dorsey bekannt war, wurden mehreren Prominenten- und Markenaccounts, darunter auch Barack Obama, Apple, Uber und Kanye West, gehackt, um einen Bitcoin-Betrug zu verbreiten. Vergangenes Jahr richteten sich Hackerangriffe gegen hochkarätige Konten, um einen auf Solana basierenden Meme-Token zu promoten und dabei unter anderem Accounts von Lenovo India, Filmregisseur Oliver Stone und Fußballstar Neymar Jr. zu kompromittieren.

