Wirtschaft im Krisenmodus: Trumps Zoll-Strategie und die Rolle der Fed
Die letzten zwei Jahrzehnte waren geprägt von einschneidenden globalen Ereignissen wie der Finanzkrise, der Corona-Pandemie und Russlands Aggression gegenüber der Ukraine. Trotz dieser Erschütterungen haben Wirtschaft und Verbraucher vergleichsweise glimpflich abgeschnitten, was insbesondere einem effektiven Zusammenspiel zwischen internationalen Notenbanken und der Politik zuzuschreiben ist.
Anders gestaltet sich die Lage unter dem Einfluss von Donald Trumps Zollpolitik. Seine rigorose Vorgehensweise bringt die US-Wirtschaft und die globale Ökonomie an den Rand einer Krise, die ohne seine Initiativen wahrscheinlich vermeidbar gewesen wäre. Diese Entwicklung verunsichert die Börsen weltweit und führt zu erheblichen Verlusten für Anleger.
In diesem speziellen Fall ziehen die politischen Entscheidungsträger in den USA und die Notenbank nicht gemeinsam an einem Strang – eine Situation, die für einmal von Vorteil ist. Jerome Powell, der Chef der Fed, verweigert sich Trumps Angriffen auf den Freihandel und bleibt somit standhaft gegenüber einer von Trumps Strategien bedrohten wirtschaftlichen Stabilität.

