Winterliche Witterungen stellen Hamburger Hafenlogistik auf die Probe
Die kalten Temperaturen der vergangenen Tage machen dem Hamburger Hafen zu schaffen. Der Hafenlogistiker HHLA meldet wetterbedingte Einschränkungen an den drei Containerterminals, obwohl der Betrieb an sich weiterläuft. Eine Sprecherin der HHLA erklärt, dass es zu Verzögerungen bei allen Verkehrsträgern kommt – eine direkte Folge des tückischen Winterwetters. Die frostigen Bedingungen beeinträchtigen besonders die Eisenbahninfrastruktur.
Eingefrorene Weichen und gestörte Oberleitungen erweisen sich als knifflige Herausforderungen. Dennoch ist der Winterdienst der HHLA unermüdlich im Einsatz, um die Abfertigung der Container zu gewährleisten. Kunden werden kontinuierlich über die aktuellen Entwicklungen informiert.
Eine Stellungnahme von Eurogate, ebenfalls Betreiber eines Containerterminals im Hamburger Hafen, steht indes noch aus. Doch die Auswirkungen der kühlen Witterung sind nicht auf Hamburg beschränkt. Die Reederei Hapag-Lloyd alarmiert darüber, dass neben Hamburg auch Terminals in Nordfrankreich, Rotterdam und Antwerpen von Betriebsverzögerungen betroffen sind. In manchen Fällen könnte es sogar zu temporären Betriebsaussetzungen kommen.

