Wie wollen wir künftig bauen, um zukunftsfähige Antworten liefern zu können?
Unsere neue Publikation "Bau und Immobilien neu denken" zeigt, wie nachhaltige Bauweisen, moderne Regulierung und kluge Quartierslösungen den Weg zu zukunftsfähigem, bezahlbarem und ressourcenschonendem Wohnraum ebnen.
Hamburg, 31.03.2026 (PresseBox) - Nachhaltiges Bauen und bezahlbarer Wohnraum sind die zentralen Herausforderungen für die Zukunft des Gebäudesektors. Neubau, energetische Sanierung, Wärmeversorgung und Quartierslösungen müssen stärker zur CO₂-Reduktion beitragen, ohne die Baukosten weiter in die Höhe zu treiben.
Nach ersten Impulsen wie dem "Bau-Turbo" braucht es jetzt weitere Maßnahmen: Ein Bauordnungsrecht, das mehr Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten bietet; ein Umweltrecht, das Habitate schützt, ohne Bauprojekte zu blockieren; und ein Vergaberecht, das konventionelle wie innovative Verfahren ebenso fördert wie industrielle, serielle Bauprozesse, damit Produktivität und Baugeschwindigkeit steigen.
Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB e.V., betont: "Bei der Bestandssanierung brauchen wir mehr fundiertes Wissen statt bloßer Meinungen und ein Ende effekthascherischer, ökologisch fragwürdiger Neubauten." Ein zukunftsfähiger Gebäudesektor setzt auf sachliche Orientierung, Regionalität, Angemessenheit und langfristige Nutzbarkeit, statt auf kurzfristige Showeffekte. Heizungsoptimierung bleibt dabei ebenfalls ein Schlüssel zur Energiewende im Gebäudesektor.
Auch der Wohnraummangel erfordert dringend Reformen: Das aktuelle Planungsrecht ist veraltet. "Es braucht moderne, schlanke Regeln für schnelleres und zeitgemäßes Bauen. Die Staatsmodernisierung muss insgesamt jetzt vorankommen", so Iris Schöberl vom ZIA.
Die gesamte Ausgabe zum Nachlesen finden Sie hier: Ausgabe #208 – Bau & Immobilien neu denken


