Wetterkapriolen belasten deutsche Gastronomiebranche
Das wechselhafte Sommerwetter der vergangenen Wochen hinterlässt seine Spuren in der deutschen Hotel- und Gastronomiebranche. Laut Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, hängt der wirtschaftliche Erfolg der Betriebe in hohem Maße von der lokalen Wetterlage ab.
In vielen Teilen des Landes haben vor allem unbeständiges Wetter, Starkregen und Unwetter für erhebliche Einbußen gesorgt. Die negativen Auswirkungen sind sowohl in der Außengastronomie als auch bei Tagesausflügen und spontanen Hotelbuchungen spürbar.
Schon in den ersten fünf Monaten des Jahres war ein Rückgang des realen Umsatzes um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, sagte Hartges. Preisbewusstsein und zurückhaltende Konsumausgaben prägen das Verhalten der Gäste.
Trotz der bisher entstandenen Verluste könnte sich sonniges Wetter im August als Lichtblick erweisen. "Ein gutes Wetterhoch im August könnte zumindest für eine kurzfristige Entspannung sorgen", bemerkte Hartges.
Denn schönes Wetter steigert die Lust der Menschen auf Tagesausflüge und spontane Hotelbuchungen, was der angeschlagenen Branche einen kleinen Schub geben könnte.

