Westerwelle nennt Gespräch mit Muslimbruder ermutigend
31. Januar 2012, 12:45 Uhr · Quelle: dpa
Kairo (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle ist bei seinem Ägypten-Besuch erneut für mehr Offenheit und Respekt gegenüber islamisch-demokratischen Kräften eingetreten. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Partei für Freiheit und Gerechtigkeit, die aus der Muslimbruderschaft hervorgegangen ist, bezeichnete er als ermutigend. Parteichef Mohammed Morsi habe ein klares Bekenntnis zu Pluralität und Friedenswahrung insbesondere gegenüber Israel abgegeben. Die Partei ist mit 47 Prozent der Sitze die mit Abstand stärkste Kraft im neu gewählten ägyptischen Parlament.

