Analyst: Aktueller Bitcoin-Zyklus unterscheidet sich grundlegend

Ein Krypto-Analyst hat eine umfassende Analyse des aktuellen Bitcoin (BTC)-Zyklus vorgelegt und argumentiert, dass dieser Zyklus anders ist als die vorherigen. Er kritisiert die weit verbreitete Theorie des vierjährigen Zyklus als grundlegend fehlerhaft und schlägt ein zuverlässigeres Modell vor, um den aktuellen Stand des Marktes zu verstehen.
Der Marktexperte Sykodelic äußerte sich am 17. März auf X kritisch zur Theorie des vierjährigen Zyklus. Er argumentiert, dass dieses Modell lediglich auf zwei historischen Datenpunkten basiert und sich ausschließlich auf zeitliche Aspekte stützt, ohne eine wirtschaftliche Grundlage. Im Gegensatz dazu wird der Geschäftszylus durch nahezu alle wichtigen Marktcharts gestützt, was ihm erheblich mehr analytisches Gewicht verleiht.
Warum dieser Bitcoin-Zyklus anderen Regeln folgt
Sykodelic untermauerte seine These mit einem Chart, der eine Abfolge von Marktverhalten zeigt, die sich konsistent über die Zyklen hinweg wiederholt. Er erklärt, dass der Goldpreis in Zeiten wirtschaftlicher Kontraktion und Unsicherheit steigt und seinen Höhepunkt erreicht, sobald der ISM Manufacturing Index wieder in den Expansionsbereich zurückkehrt.
Sobald sich das makroökonomische Umfeld stabilisiert, treten Risikoanlagen in ihre echte Hausse-Phase ein, und die Bitcoin-Dominanz (BTC.D) beginnt ihren charakteristischen Endzyklus-Rückgang. Sykodelic betont, dass diese fundamentalen Chart-Indikatoren übereinstimmen, da der Marktzyklus streng durch den Geschäfts- und Wirtschaftszyklus bestimmt wird, der eng mit Liquidität und wirtschaftlicher Leistung verknüpft ist.
Der Analyst argumentiert weiter, dass der aktuelle Geschäftszyklus so ungewöhnlich erscheint und weitgehend unbemerkt bleibt, weil ihn niemand richtig interpretiert hat. Viele konzentrieren sich zu sehr auf den Bitcoin-Chart und die Theorie des vierjährigen Zyklus, anstatt den tatsächlichen Geschäftszyklus zu beachten.
Sykodelic führt dies auf die menschliche Psychologie zurück und erklärt, dass Menschen es schwer haben, an Ereignisse zu glauben, die noch nicht eingetreten sind. Sie verteidigen lieber Ereignisse, die bereits stattgefunden haben. Diese Instinkte könnten dazu führen, dass viele im aktuellen Marktzyklus überrascht werden.
Was die Charts tatsächlich sagen
In seiner Analyse verweist Sykodelic auf mehrere beobachtbare Bedingungen als direkte Beweise für seine These. Er erklärt, warum der aktuelle Zyklus deutlich schwächer ist als die vorherigen und warum die meisten Altcoins trotz eines historischen und beispiellosen Anstiegs des Goldpreises nicht höher gestiegen sind.
Der Analyst führt diese Trends auf eine anhaltende Kontraktion im Geschäftszyklus zurück, die die Bedingungen für eine typische Explosion von Risikoanlagen unterdrückt hat. Abschließend äußert Sykodelic die Überzeugung, dass der Markt nicht weiter nach unten tendiert, und merkt an, dass bärisch positionierte Händler immer noch nach dem scheinbar fehlerhaften vierjährigen Zyklusmodell agieren.

