Vonovia hebt Prognose für 2025 an: Optimismus durch wachsendes Immobiliengeschäft
Der größte deutsche Wohnimmobilienkonzern, Vonovia, blickt optimistisch auf das Jahr 2025, nachdem die ersten sechs Monate des aktuellen Jahres erfolgreich verlaufen sind. "Wir haben den Schalter für mehr Wachstum im richtigen Moment umgelegt, unsere Strategie funktioniert und zeigt Effekte", so Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender von Vonovia, bei der Vorstellung der jüngsten Geschäftszahlen. Das Unternehmen verzeichnet eine stabile Entwicklung im Vermietungsgeschäft sowie signifikante Erfolge im operativen Segment, das sowohl Zusatzleistungen als auch Projektentwicklung und den Immobilienverkauf umfasst. Zudem ist die Talsohle bei den Immobilienwerten inzwischen überwunden, und seit Mitte 2024 gewinnt der positive Trend immer mehr an Dynamik.
Die ambitionierten Ziele für das Gesamtjahr wurden angesichts dieser Entwicklungen nach oben korrigiert. Vonovia erwartet nun einen bereinigten Vorsteuergewinn in der Spanne von 1,85 Milliarden bis 1,95 Milliarden Euro, was eine Steigerung von 100 Millionen Euro im Vergleich zu den ursprünglichen Schätzungen bedeutet. Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird jetzt das obere Ende der prognostizierten Bandbreite zwischen 2,7 Milliarden und 2,8 Milliarden Euro anvisiert.
Vonovia profitiert wie die gesamte Branche von der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnraum in städtischen Zentren. Die Durchschnittsmiete pro Quadratmeter stieg im ersten Halbjahr um 4,6 Prozent auf 8,22 Euro. In Deutschland lag der Durchschnittspreis pro Quadratmeter im Juni bei 8,05 Euro. Das operative Geschäft verzeichnete ebenfalls eine starke Entwicklung: Der bereinigte Ebitda stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro, unterstützt durch lukrative Dienstleistungen rund um die Immobilien. Unter dem Strich konnte Vonovia Ende Juni einen Gewinn von gut 811 Millionen Euro verbuchen, nachdem im Vorjahr ein Verlust von etwa 529 Millionen Euro aufgrund von Abwertungen im Immobilienportfolio zu verzeichnen war.

