Volvo sieht Licht am Ende des Tunnels trotz Umsatzrückgangs
Die beständig schwache Nachfrage hinterließ auch im Schlussquartal ihre Spuren beim schwedischen Lkw-Hersteller Volvo. Trotz eines Rückgangs sowohl bei Umsatz als auch Gewinn fiel das Resultat des Unternehmens erfreulicher aus als von Experten befürchtet. Das Management blickt nach Jahren des Nachfrageabbaus optimistischer in die Zukunft und erwartet für 2026 deutliche Marktstabilisierungen, speziell in Nordamerika. Dies führte bereits zu einem Aktienanstieg um über 3 Prozent zum Handelsbeginn.
Volvo verzeichnete im vierten Quartal einen Umsatzeinbruch von nahezu elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr, welcher sich auf 123,8 Milliarden schwedische Kronen (circa 11,7 Milliarden Euro) belief. Jedoch hatten Analysten einen noch drastischeren Rückgang vorhergesagt. Nach Unternehmensangaben wäre der Umsatz, ohne Währungseffekte und den Verkauf der Anteile am chinesischen SDLG, sogar unverändert geblieben.
Überraschend positiv fiel auch das operative Ergebnis aus, welches trotz eines Rückgangs um neun Prozent auf etwa 12,8 Milliarden Kronen die Erwartungen übertraf. Der Nettogewinn sank von 10,8 auf 9,6 Milliarden Kronen.
Der seit 2024 andauernde Abwärtstrend auf dem Lkw-Markt setzte sich 2025 fort, was sich in geringeren Absatzzahlen niederschlug. Doch mittlerweile zeigt sich in manchen Regionen eine Stabilisierung, teilweise sogar eine leichte Verbesserung.
Im vierten Quartal 2025 lieferte Volvo 56.683 Trucks aus, was einem Rückgang von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Während die Auslieferungen in Nord- und Südamerika deutlich nachgaben, verzeichnete Volvo in Europa ein Plus von 12 Prozent, ebenso leichte Zuwächse in Asien und Afrika/Ozeanien. Im Bussegment konnte das Unternehmen weltweit um sieben Prozent zulegen.

