Verstärkte US-Truppenpräsenz in Polen - Ein Signal der Verbundenheit
Die USA signalisieren uneingeschränkte Solidarität mit Polen und beabsichtigen, ihre militärische Präsenz im Land künftig zu verstärken. US-Präsident Donald Trump bekräftigte bei einem Treffen mit dem neu gewählten polnischen Präsidenten Karol Nawrocki im Weißen Haus, dass die Stationierung von US-Truppen in Polen nicht zur Disposition stehe. Obwohl das Thema Truppenabzug aus anderen Ländern erwogen wird, gebe es keine derartigen Pläne für Polen. Trump äußerte sogar die Bereitschaft, die Truppenanzahl zu erhöhen, sollten die Polen dies wünschen.
Präsident Nawrocki zeigte sich erfreut über die Anwesenheit der US-Soldaten, die seiner Meinung nach mittlerweile als Teil der polnischen Gesellschaft wahrgenommen werden. Derzeit sind knapp 10.000 US-Soldaten in Polen stationiert, was Nawrocki als deutliches Zeichen der internationalen Solidarität, insbesondere im Hinblick auf Russland, wertet.
Obgleich die meisten US-Soldaten derzeit zwischen verschiedenen Basen rotieren, unterhält die US-Armee eine kleinere ständige Garnison in Posen, die wichtige Infrastruktur-Unterstützung bietet. Längerfristig strebt Polen die Errichtung einer großen, ständigen US-Militärbasis an.
Polens Rolle als bedeutender Unterstützer der Ukraine und wichtiger logistische Knotenpunkt für westliche Militärhilfe wird durch das Bekenntnis zur eigenen militärischen Aufrüstung unterstrichen. Aktuell investiert Polen 4,7 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung. Diese robuste Haltung wird von Trump wohlwollend anerkannt.

