Verhärtete Fronten im US-chinesischen Handelskonflikt: Neue Spannungen trotz Verhandlungsruhe
Im immer noch angespannten Handelskonflikt zwischen den USA und China ist auch in letzter Zeit keine Annäherung in Sicht. US-Präsident Donald Trump äußert sich auf seinem Kommunikationskanal, Truth Social, gewohnt offen über seine Eindrücke vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping.
Trotz einer gewissen Sympathie für seinen Amtskollegen beschreibt er die Verhandlungen mit ihm als besonders herausfordernd. Beide Supermächte beschuldigen sich gegenseitig des Vertragsbruchs und neuerlicher Restriktionen.
Der Handelskrieg, der Mitte Mai in eine temporäre Pause mündete, wird durch aktuelle Vorfälle weiter belastet. Die USA blockieren die Auslieferung zentraler Turbinenteile nach China und erschweren den Zugang zu sensibler Chip-Technologie, was in Peking für Unmut sorgt.
Zusätzlich erschweren geplante Maßnahmen gegen chinesische Studenten in den USA sowie Vorwürfe an China, strategische Mineralien zurückzuhalten, die Beziehungen. Ein konkreter Anlass für Trumps jüngste Online-Botschaft bleibt unklar.
Spekulationen zufolge könnte ein Telefongespräch zwischen Trump und Xi diese Woche noch stattfinden. Die Luftfahrtbranche ist ebenfalls in Aufruhr: Nach einer Bloomberg-Meldung könnte China beim französischen Flugzeugbauer Airbus in großem Stil ordern, was den ohnehin unter Druck stehenden US-Konkurrenten Boeing weiter in die Enge treiben könnte.

