Ethereum (ETH): Zwei Auslöser könnten die nächste Rallye starten

In den letzten vierzehn Tagen hat Ethereum (ETH) etwa 9% an Wert verloren und nähert sich der wichtigen psychologischen Unterstützung bei $$2.000. In dieser Phase der Schwäche hat der technische Analyst Ali Martinez auf zwei potenzielle Auslöser hingewiesen, die ETH wieder in eine bullische Richtung lenken könnten.
Wie geht es weiter mit Ethereum?
In einem kürzlich veröffentlichten Beitrag auf der Plattform X (ehemals Twitter) erklärte Martinez, dass sich Ethereum seit 2021 weitgehend in einer breiten, mehrjährigen Handelsspanne bewegt. Seiner Ansicht nach bestätigte die jüngste Kursentwicklung diese Struktur. Der Markt erlebte eine klare Ablehnung in der Mitte dieser Spanne, die mit dem 200-Wochen-Simple Moving Average (SMA) bei etwa $$2.300 zusammenfiel. Da ETH es nicht schaffte, dieses Niveau zurückzuerobern, zeigt das Chartbild weiterhin Schwäche.
Martinez hob $$1.850 als kritischen Punkt im Wochenchart hervor. Er warnte, dass ein Wochenschlusskurs unter diesem Niveau schnell zu einem verstärkten Abwärtsmomentum führen könnte. In diesem Fall deutet die breitere Kanalstruktur auf zwei größere Abwärtsziele hin: zunächst ein Zwischenunterstützungsbereich um $$1.560 und dann eine Bewegung in Richtung etwa $$1.070.
Zwei Auslöser für einen bullischen Trend
Neben dem Simple Moving Average und den strukturellen Niveaus betonte Ali Martinez auch das 0,8 Market Value to Realized Value (MVRV) Pricing Band, ein Indikator, den Händler zur Bewertung und Identifizierung potenzieller Akkumulationszonen nutzen. Laut seiner Analyse liegt dieses Band derzeit nahe $$1.850, nur 10% unter der Zone, die Ethereum derzeit testet. Historisch gesehen wurde ein Rückgang unter das 0,8 MVRV Band nicht lange aufrechterhalten.
Der Analyst erklärte, dass diese Preisspanne oft als „hochwahrscheinliches makroökonomisches Akkumulationsfenster“ fungiert, das die Grundlage für den nächsten Bullenmarkt bilden kann. Dennoch machte Ali Martinez deutlich, dass eine vollständige bärische These widerlegt werden muss, bevor das bullische Szenario wieder in den Vordergrund treten kann.
Um das Abwärtsszenario effektiv zu negieren und Ethereum wieder in eine bullische Richtung zu lenken, müssen laut Martinez zwei spezifische „Auslöser“ kurzfristig eintreten. Der erste ist die Rückeroberung des 200-Wochen-SMA, der derzeit bei etwa $$2.500 liegt. Der zweite Auslöser wäre ein klarer Durchbruch über den 50-Wochen-SMA, den Martinez bei etwa $$3.100 verortet.

