USA setzen geplante Waffenlieferungen an die Ukraine aus
Berichten zufolge haben die USA entschieden, geplante Waffenlieferungen an die Ukraine vorerst nicht durchzuführen. Laut Informationen von "Politico" und NBC News sind insbesondere Raketen und Munition betroffen.
Quellen aus dem Pentagon sowie aus Kreisen des Kongresses erläuterten, dass diese Maßnahme aus Sorge um die eigenen Waffenbestände der USA erfolgt. Den Medienberichten zufolge wurde eine detaillierte Überprüfung der verfügbaren Bestände durchgeführt, die zu dieser weitreichenden Entscheidung führte.
Das Weiße Haus zeigte sich bezüglich der Details verschlossen, jedoch betonte die stellvertretende Sprecherin Anna Kelly in einem Statement die Priorisierung nationaler Interessen. Sie unterstrich, dass die überragende Stärke der US-Streitkräfte weiterhin unangefochten sei, was sie mit einem rhetorischen Seitenhieb auf den Iran untermauerte.
Das Pentagon selbst hat bisher keine Stellungnahme zur Frage nach den genauen Hintergründen abgegeben. Die geplanten Lieferungen waren ursprünglich unter der Administration von Joe Biden zugesagt worden.
Die Ukraine befindet sich seit über drei Jahren im Abwehrkampf gegen die verstärkten militärischen Angriffe durch Russland, das seine Offensive in den vergangenen Wochen nochmals erheblich intensiviert hat.

