US und Venezuela: Keine militärischen Angriffe, aber Drogenkartelle im Visier
US-Präsident Donald Trump äußerte während seines Fluges nach Florida, dass derzeit keine Angriffe auf venezolanischem Boden geplant seien, um gegen Drogenkartelle vorzugehen. In der jüngeren Vergangenheit hatten Medien gemutmaßt, dass Militäraktionen zur Bekämpfung des Drogenschmuggels aus Venezuela in Kürze stattfinden könnten. Gespräche über Militäreinsätze wurden geführt, doch Trump ließ offen, ob eine endgültige Entscheidung gefallen ist.
Besonders der 'Miami Herald' und das 'Wall Street Journal' berichteten von möglichen Angriffen auf Militäreinrichtungen im Zusammenhang mit Rauschgiftschmuggel. US-Außenminister Marco Rubio kritisierte diese Berichterstattungen scharf und bezichtigte den 'Miami Herald' auf X laufend, eine 'erfundene Geschichte' verbreitet zu haben, die auf falschen Quellen basiere.
Trump unterstrich zuletzt seinen entschlossenen Kurs gegen Drogenkartelle und kündigte verdeckte CIA-Operationen an, die sich fortan auch auf Venezuela konzentrieren sollten. Bereits jetzt bekämpfen US-Streitkräfte mutmaßliche Drogenboote in der Karibik und im Pazifik, was international scharfe Kritik hervorrief. Nicht zuletzt forderten die Vereinten Nationen von der US-Regierung Zurückhaltung in ihrem Vorgehen, da eine rechtliche Grundlage nicht offensichtlich gegeben sei.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verkündete, dass ein bedeutender Flugzeugträger in die Region entsandt wird, was die Implikationen eines 'bewaffneten Konflikts' mit Drogenkartellen verdeutlicht. Die Regierung betrachtet diese inzwischen als 'unrechtmäßige Kombattanten' und verfolgt ihre Aktivitäten weiterhin intensiv.

