US-Staatsanleihen leicht unter Druck: Ein Blick auf Marktbewegungen

Die Kurse der US-Staatsanleihen zeigten sich am Dienstag rückläufig, der zehnjährige T-Note-Future sank um 0,06 Prozent und notierte bei 112,66 Punkten. Einhergehend mit diesem Rückgang stieg die Rendite der zehnjährigen Anleihen auf 4,12 Prozent an. Die Marktbewegungen waren jedoch alles andere als dramatisch.
Die jüngst veröffentlichten Konjunkturdaten ließen den Markt weitgehend unberührt. Überraschend starke Zahlen zur Hauspreisentwicklung für Oktober und ein über den Erwartungen liegender Konjunkturindikator für die Region Chicago im Dezember wurden registriert, konnten aber nicht für größere Impulse sorgen.
Im fast abgelaufenen Jahr haben sich die Renditen aufgrund verschiedener Faktoren verringert. Dabei spielte auch der politische Druck eine Rolle: US-Präsident Donald Trump übte erneut Einfluss auf die Federal Reserve aus, mit dem Ziel, Zinssenkungen zu erzwingen. Für das kommende Jahr rechnen Analysten mit weiteren Schritten in Richtung niedrigerer Leitzinsen. Der Handel wird auch an Silvester fortgeführt, wenn das Jahr mit vielleicht noch überraschenden Bewegungen endet.

