US-Präsident Trump benennt Verteidigungsressort um: Ein Signal der Stärke
US-Präsident Donald Trump hat mit der Umbenennung des Verteidigungsministeriums in 'Kriegsministerium' für Aufsehen gesorgt. Im Oval Office unterzeichnete der Republikaner eine entsprechende Anordnung und ernannte Pete Hegseth prompt zum 'Kriegsminister'. Diese Namensgebung soll die militärische Stärke der USA betonen und ging umgehend auf dem X-Account und der Website des Ministeriums live.
Der neue Minister, Hegseth, betonte im Gespräch mit dem TV-Sender Fox News, dass es um die Wiederbelebung eines 'Krieger-Ethos' gehe, um potenzielle Bedrohungen abzuschrecken und die Sicherheit des Heimatlandes zu stärken – ohne jedoch gezielt Konflikte zu suchen. Er erinnerte daran, dass der Begriff 'Kriegsministerium' bereits bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gebräuchlich war.
Die Umbenennung ist jedoch umstritten und wirft die Frage auf, ob Trumps Anordnung rechtlich sofort bindend ist. Während der Kongress an einem entsprechenden Gesetzesentwurf arbeitet, rief Floridas Senator Rick Scott zur schnellen Verabschiedung auf. Trumps Ziel, als Friedensstifter wahrgenommen zu werden, steht im Kontrast zu seinen militärischen Entscheidungen, wie die jüngsten Operationen gegen iranische Atomanlagen und Drogenlieferungen aus Venezuela zeigen.
Die USA verfolgen einen Kurs der Dominanz, um Frieden zu sichern, obwohl Trumps Friedensinitiativen, wie der Versuch der Vermittlung im Ukraine-Russland-Konflikt, bisher ohne Erfolg blieben. Auch innerhalb der USA ist das Militär verstärkt präsent, sei es bei der Bekämpfung vermeintlich ausufernder Kriminalität in der Hauptstadt oder zur Verhinderung von Protesten in Los Angeles.

