US-Handelsstreit: Ein Lichtblick für Siemens und Synopsys
Die jüngste Entscheidung der US-Regierung, die zuvor verhängten Exportkontrollbeschränkungen auf Software und Technologien für elektronisches Design (EDA) aufzuheben, könnte zu einer Entspannung im Handelskonflikt mit China führen. Diese Maßnahme kommt insbesondere Siemens zugute.
Der Münchner Technologiekonzern hat bereits den Verkauf und Kundendienst seiner EDA-Produkte für chinesische Abnehmer wieder aufgenommen, wie ein Unternehmenssprecher verkündete. Elektronische Design-Automatisierung, kurz EDA, ist für Siemens ein zentraler Bestandteil ihres Geschäftsbereichs Digital Industries.
Diese Software- und Hardwarelösungen sind unerlässlich für die Entwicklung und Fertigung integrierter Schaltkreise und anderer Elektronikprodukte, was durch die Übernahme der US-Firma Mentor Graphics signifikant gestärkt wurde. Siemens nutzte die Gelegenheit, sich bei den chinesischen Kunden zu entschuldigen und hob hervor, dass man die Geduld und das Verständnis der Kunden während dieser Phase schätzt.
Neben Siemens profitiert auch das kalifornische Unternehmen Synopsys von der Aufhebung der Exportbeschränkungen. Diese Restriktionen waren ursprünglich ein Teil der umfassenderen Handelsstreitigkeiten der Trump-Administration mit China, die zahlreiche Unternehmen auf beiden Seiten des Pazifiks in Mitleidenschaft zogen.
Die Lockerung der Beschränkungen sendet nun positive Signale, die auf eine schrittweise Normalisierung der Beziehungen hoffen lassen.

