US-Dominikanische Allianz gegen den Drogenschmuggel in der Karibik
Eine bemerkenswerte gemeinsame Operation der Vereinigten Staaten und der Dominikanischen Republik hat in der Karibik tiefe Spuren hinterlassen. Im Rahmen eines kürzlich durchgeführten US-Befreiungsschlags wurde ein Schnellboot mit knapp einer Tonne Kokain im karibischen Meer aufgebracht. Die Aktion, die rund 150 Kilometer südlich der dominikanischen Insel Beata stattfand, markiert den ersten derartigen Zusammenschluss beider Nationen im Kampf gegen den Drogenterrorismus in dieser Region.
Carlos Devers, Sprecher der dominikanischen Drogenbehörde DNCD, hob die Geschichtsträchtigkeit dieser Partnerschaft hervor. Die Dominikanische Republik, die sich die Insel Hispaniola mit Haiti teilt, erhielt bei der Pressekonferenz in Santo Domingo Unterstützung durch Vertreter der US-Botschaft. Die Region gilt als bedeutende Drehscheibe für den Drogentransfer Richtung Vereinigte Staaten, was das jüngste Manöver umso entscheidender macht.
Präsident Donald Trump, der den Angriff über die Plattform Truth Social angekündigt hatte, betonte die Operation als einen Schlag auf einer "bekannten Drogenhandelsroute." Nach dem "militärischen Luftangriff" konnten 377 Pakete Kokain aus dem Wasser geborgen werden, wobei eine Anzahl durch die Explosion der Operation zerstört wurde. Über die Herkunft des Bootes und die Verantwortlichen für den Schmuggel gibt es derzeit noch keine endgültigen Erkenntnisse, Untersuchungen sind im Gange.
Diese jüngste Entwicklung ist Teil einer Serie von Schlägen des US-Militärs gegen Drogenschmuggler in der Region, wobei vergangene Einsätze bereits schwere personelle Verluste auf beiden Seiten forderten. Über die genauen Opferzahlen des aktuellen Eingreifens schweigt die dominikanische Behörde, während Trump von drei getöteten Personen berichtete.

