UNRWA fordert umfassende Öffnung für Hilfslieferungen: Hoffnung auf Ende der Notlage im Gazastreifen
Die Vereinigten Nationen haben eindringlich die Öffnung aller Grenzübergänge zum Gazastreifen gefordert, um dringend benötigte Hilfsgüter in die Region zu bringen. Diese Maßnahme sei essenziell, um eine Verschärfung der Hungerkrise unter der belagerten Küstenbevölkerung zu vermeiden.
UNRWA, die für palästinensische Flüchtlinge zuständige UN-Organisation, betonte auf der Plattform X, dass täglich mindestens 500 bis 600 Lastwagen notwendig seien, um den Bedarf an Lieferungen zu decken. Die jüngst von Israel verkündeten Schritte zur Erhöhung humanitärer Hilfe in den Gazastreifen wurden von der UN-Organisation positiv aufgenommen.
UNRWA zeigte sich zuversichtlich, dass es nun gelinge, eine Vielzahl an Lastwagen mit wichtigen Vorräten wie Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln aus benachbarten Ländern wie Jordanien und Ägypten in die Region zu bringen. Nach mehrmonatiger Blockade wurden am vergangenen Sonntag erstmals größere Lieferungen erlaubt, eine Entwicklung, die von vielen als Zeichen der Hoffnung gewertet wird.
Israel verkündete zudem eine tägliche Feuerpause zur sicheren Durchfahrt von Hilfslieferungen. Diese humanitären Korridore sollen von früh morgens bis spät abends geöffnet sein, um den Konvois eine reibungslose Durchfahrt zu gewährleisten.

