Unerwarteter Durchbruch im Jemen: Kapitulation der Huthi-Miliz überrascht Washington
US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Ankündigung eines plötzlichen Durchbruchs im Jemen-Konflikt die internationale Gemeinschaft überrascht. Völlig unerwartet verkündete Trump, die Huthi-Miliz habe gegenüber den USA kapituliert und werde keine Angriffe auf Schiffe mehr ausführen. Diese Nachricht kam gegen den Hintergrund monatelanger Auseinandersetzungen, bei denen das US-Militär immer wieder gegen die Huthi vorgegangen war. Vermittler Oman bestätigte eine Einigung zwischen den Parteien, die eine definitive Einstellung der gegenseitigen Angriffe vorsieht und somit die Freiheit der Schifffahrt im Roten Meer sicherstellen soll.
Interessanterweise wurde diese Einigung just nach israelischen Militärschlägen im Jemen publik, die als Vergeltung für Angriffe der Huthi erfolgten. Die Huthi-Miliz, die große Teile im Norden Jemens kontrolliert, hatte in Solidarität mit der Hamas aus dem Gazastreifen regelmäßig Raketen auf Israel abgefeuert. Trump zeigte sich entschlossen, die Angriffe auf die Miliz sofort einzustellen, wenn sie ihr Versprechen hält, keine amerikanischen Schiffe mehr anzugreifen.
Außenminister Marco Rubio und US-Ministeriumssprecherin Tammy Bruce äußerten sich eher abwartend zu der plötzlichen Wende und kündigten an, in Kürze weitere Details preiszugeben. Beide betonten das Interesse an den weiteren Entwicklungen.
Während der Oman aktiv als Vermittler fungierte, kam es zuletzt erneut zu israelischen Angriffen auf die Infrastruktur der Huthi in Sanaa, einschließlich des dortigen Flughafens. Die israelische Armee verteidigte die Aktionen als Reaktion auf Bedrohungen durch die Huthi und mahnte Einwohner zur Evakuierung.
Die Eskalation fand im Kontext eines sich verschärfenden Gaza-Konflikts statt, da Gespräche zwischen Israel und der Hamas ins Stocken geraten sind. Israels Finanzminister drohte gar mit einer vollständigen Zerstörung des Gazastreifens, während die israelische Armee zu einer Großoffensive ansetzt.

