Unerwartete Entspannung: US-Inflationsrate zu Jahresbeginn gesunken
Die US-amerikanische Inflationsrate hat zu Jahresbeginn überraschend an Dynamik verloren. Nach Angaben des Arbeitsministeriums in Washington stiegen die Verbraucherpreise im Januar um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Im Vergleichsmonat Dezember lag die Rate noch bei 2,7 Prozent.
Wirtschaftsexperten hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, waren jedoch von einem etwas höheren Wert von 2,5 Prozent ausgegangen. Insbesondere ein Rückgang der Energiekosten trug maßgeblich zur Entspannung der Teuerung bei. Der Preis für Benzin ist im Vergleich zum Vorjahr um erfreuliche 7,5 Prozent gesunken.
Im Gegensatz dazu haben Dienstleistungen einen überdurchschnittlichen Preisanstieg verzeichnet. Betrachtet man die monatliche Entwicklung, so stiegen die Verbraucherpreise im Januar um 0,2 Prozent an. Die Kerninflation, die schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel ausschließt, erlebte lediglich eine marginale Abschwächung um 0,1 Punkte auf 2,5 Prozent – ein Szenario, das von Analysten bereits vorhergesehen wurde.

