Umsatzboom bei Sanofi: Dupixent als Wachstumsmotor
Der französische Pharmariese Sanofi beeindruckt im jüngsten Quartalsbericht mit kräftigen Umsatzzuwächsen, angetrieben durch das erfolgreiche Medikament Dupixent und ein florierendes Geschäft in den USA. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf nahezu zehn Milliarden Euro, was Konzernchef Paul Hudsonoptimistisch für die Zukunft stimmt. Zu konstanten Wechselkursen erwartet er nun, am oberen Ende der bisherigen Prognosespanne zu landen, mit einem angestrebten Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich bis 2025. Besonders erfreulich: Das währungsbereinigte Wachstum lag im letzten Quartal bei 10,1 Prozent, trotz höherer Analystenerwartungen.
Ein weiteres Ziel des Unternehmens ist es, das bereinigte Ergebnis je Aktie im Jahresverlauf zweistellig zu steigern – und das trotz zusätzlicher Ausgaben durch jüngste Übernahmen. Von Aktienrückkäufen sieht Sanofi jedoch weiterhin ab. Im letzten Berichtszeitraum konnte das bereinigte Ergebnis je Aktie währungsbereinigt um mehr als acht Prozent zulegen, was leicht unter den Markterwartungen lag. Der Gesamtgewinn erfuhr einen kräftigen Schub auf nahezu vier Milliarden Euro, was vor allem auf den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung im Consumer-Health-Bereich Opella zurückzuführen ist und das Ergebnis auf das Dreieinhalbfache anschwellen ließ.

