Turbulenzen und Stabilität: Konjunkturmaßnahmen im Überblick
Die Teuerungsrate in Deutschland bleibt auch im Mai stabil bei 2,1 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Während Lebensmittelpreise stärker anziehen, zahlen Verbraucher weniger für Energie als im Vorjahr. Das Konsumklima in Michigan, USA, zeigt ebenfalls Stabilität und behält seinen Wert von 52,2 Punkten bei, trotz pessimistischer Vorhersagen.
US-Präsident Donald Trump erhebt erneut Vorwürfe gegen China, da die asiatische Nation angeblich bestehende Handelsabsprachen nicht einhält. Gleichzeitig fordert die EU Beharrlichkeit in Verhandlungen mit den USA, um eine tragfähige Handelslösung zu erreichen, um nicht erneut von plötzlichen Zollerhöhungen überrascht zu werden.
Ein Blick auf die Tarifbindung in Deutschland zeigt einen fortschreitenden Rückgang: Nur noch weniger als die Hälfte der Beschäftigten arbeitet in tarifgebundenen Betrieben. In den USA steigen hingegen die Einkommen im April um satte 0,8 Prozent – deutlich mehr als die erwarteten 0,3 Prozent.
Die deutsche Wirtschaft setzt im Konflikt um US-Zölle auf Gespräche und sucht Lösungen im Dialog. Dies ist entscheidend, um die Unsicherheiten im internationalen Handel zu reduzieren. Im Euroraum wächst die Geldmenge M3 im April stärker als erwartet um 3,9 Prozent und reflektiert ein verstärktes ökonomisches Umfeld. Der Einzelhandel in Deutschland erlebt allerdings einen Rückschlag: Die April-Umsätze sinken um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

