Türkei strebt nach umfassendem Industrie-Deal mit US-Flugzeugherstellern
Der türkische Präsident Tayyip Erdogan verfolgt einen ambitionierten Plan: Er möchte Hunderte von Passagierflugzeugen des amerikanischen Unternehmens Boeing sowie Kampfflugzeuge von Lockheed Martin erwerben. Der Clou dabei ist sein Vorhaben, bestimmte Teile der Flugzeuge direkt in der Türkei produzieren zu lassen. Durch diese strategische Entscheidung hofft Erdogan, die finanziellen Belastungen durch die geplanten Zahlungen für die US-amerikanischen Luftfahrtmaschinen auszugleichen. Dem Bericht zufolge strebt er lokale Produktionsabkommen an, deren Wert mehr als 10 Milliarden Dollar erreichen könnte. Bloomberg News beruft sich bei diesen Informationen auf Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Andere Nachrichtenagenturen, wie Reuters, konnten die Meldung jedoch bisher nicht unabhängig bestätigen.

