Türkei fordert verstärkte internationale Unterstützung für Palästina
Präsident Recep Tayyip Erdogan betonte die Bedeutung der internationalen Gemeinschaft im anhaltenden Nahostkonflikt und forderte erhöhte Bemühungen zur Einleitung eines Waffenstillstands. Er verwies darauf, dass die palästinensische Frage mittlerweile globale Aufmerksamkeit erfahre. Diese Aussagen kamen im Vorfeld der UN-Generaldebatte, bei der rund 150 Staats- und Regierungschefs erwartet werden, und während einer Konferenz über Palästina in New York.
Erdogan kritisierte Israels Regierung unter Benjamin Netanjahu scharf und warf ihr vor, Völkermord an den palästinensischen Nachbarn zu verüben. Ziel des von Frankreich und Saudi-Arabien initiierten Treffens ist es, die Zwei-Staaten-Lösung voranzubringen und den Druck auf Israel zu erhöhen, Verhandlungen zu beginnen.
Auch andere bedeutende Länder wie Großbritannien und Kanada haben kürzlich die palästinensische Unabhängigkeit anerkannt, was die weltweite Unterstützung auf etwa 150 Nationen anhebt. Während der Konferenz erklärte Frankreich ebenfalls seine Absicht, Palästina als unabhängigen Staat anzuerkennen und brachte damit zusätzliche Dynamik in den diplomatischen Bestrebungen.

