Trump und Putin: Gipfeltreffen mit offenem Ausgang
Nach einem aufsehenerregenden Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin, plant Trump nun eine enge Abstimmung mit den europäischen Verbündeten. In einer gemeinsamen Pressekonferenz kündigte er an, bald das Gespräch mit der NATO und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu suchen, um über die Ergebnisse des Treffens zu berichten.
Dabei gab Trump an, dass die Entscheidungskompetenz letztlich bei den betroffenen Akteuren liege. Er bewertete das Treffen als durchaus produktiv, räumte jedoch ein, dass noch offene Fragen bestünden.
Trump betonte, dass es eine Vielzahl von Einigungen gegeben habe, wenngleich einige Punkte ungelöst blieben. „Ein Punkt könnte der wichtigste von allen sein, aber wir haben eine sehr gute Chance, unser Ziel zu erreichen“, erklärte Trump und zeigte sich optimistisch über den Fortschritt der Verhandlungen.
Ähnlich äußerte sich Putin, der die Gespräche als konstruktiv und inhaltsreich bezeichnete. Der russische Präsident betonte die neu gewonnene Nähe zu Trump und meinte, dass der Ukraine-Konflikt unter seiner Präsidentschaft vielleicht gar nicht entstanden wäre.
Die beiden Staatsoberhäupter traten vor die Weltpresse, beantworteten jedoch keine Fragen der zahlreich anwesenden Journalisten. Nach ihren Erklärungen verließen sie den Saal ohne weitere Auskünfte.
Am Abend zuvor hatte Trump Putin bei dessen Ankunft auf einem Militärflugplatz mit einem herzlichen Händedruck empfangen. Hauptthema des Gipfels war eine mögliche Beendigung des russischen Krieges gegen die Ukraine.
In den vorangegangenen zweistündigen Gesprächen im kleinen Kreis, an denen auch die jeweiligen Außenminister teilnahmen, seien laut Trump substanzielle Einigungen erzielt worden, ohne jedoch konkrete Details preiszugeben.

