Trump signalisiert Gesprächsbereitschaft mit Nordkoreas Kim Jong Un
US-Präsident Donald Trump hat auf seiner derzeitigen Asien-Reise seine Offenheit für ein Treffen mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un signalisiert. In einem Gespräch an Bord der Air Force One, auf dem Weg von Malaysia nach Japan, äußerte Trump seine Bereitschaft, sich mit Kim zu treffen, sollte dieser daran interessiert sein. Auf die Frage, ob er seine Reise für ein solches Treffen verlängern würde, reagierte Trump zunächst unentschlossen, aber schließlich bejahend.
Bislang hüllt sich Kim Jong Un in Schweigen bezüglich eines möglichen Treffens mit Trump. Oh Hyun Joo, der nationale Sicherheitsberater Südkoreas, hält ein persönliches Treffen der beiden Staatsoberhäupter in naher Zukunft für 'sehr unwahrscheinlich'.
Trump wird in der laufenden Woche noch nach Südkorea reisen, wo ein Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping geplant ist. Dies stellt die letzte Etappe von Trumps Reise dar, bevor er am Donnerstag nach Washington zurückkehrt.
In der Vergangenheit hatten Trump und Kim sich bereits zu mehreren Gesprächen getroffen, zuletzt 2019 in Hanoi, das aufgrund diplomatischer Spannungen abrupt endete. Die US-Regierung verfolgt weiterhin das Ziel, Nordkorea zur umfassenden nuklearen Abrüstung zu bewegen, während das Land nach wie vor unter umfangreichen Sanktionen steht.

