Trump kündigt harte Vergeltungsmaßnahmen gegen IS an
US-Präsident Donald Trump hat dem Islamischen Staat nach dem gewaltsamen Tod von drei amerikanischen Staatsbürgern in Syrien scharfe Vergeltung angedroht. In einer Antwort auf die Frage eines Journalisten, wie er auf die jüngsten Ereignisse reagieren werde, betonte Trump: 'Wir werden zurückschlagen.' Auf seiner Plattform Truth Social kündigte er an, sehr rigide Maßnahmen gegen den IS zu ergreifen.
Laut Pentagon-Berichten kamen bei dem Angriff zwei Soldaten und ein US-Dolmetscher ums Leben, während drei weitere Soldaten verletzt wurden. Den Verwundeten gehe es den Umständen entsprechend gut, ließ Trump auf Truth Social verlauten. Die Attacke sei ein gezielter IS-Angriff sowohl auf die Vereinigten Staaten als auch auf Syrien gewesen.
In seiner Erklärung machte Trump deutlich, dass der Übergangspräsident Syriens, Ahmed al-Scharaa, keine Verantwortung für den Angriff trage. Der Präsident betonte zudem, dass der Angriff im syrischen Palmyra in einem Gebiet stattfand, das nicht unter der Kontrolle der syrischen Regierung steht. Interessanterweise war es Al-Scharaa selbst, der kürzlich im Weißen Haus empfangen wurde, wo Trump große Hoffnungen in dessen Führung für Syrien ausdrückte.
Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete über die Verletzungen weiterer syrischer Soldaten in der Nähe der historischen Stadt Palmyra und bestätigte den Tod des Angreifers. US-Hubschrauber transportierten die Verwundeten zu einer Militärbasis nahe der Grenzen zu Jordanien und dem Irak.
Derzeit befinden sich etwa 1000 US-Soldaten in Syrien. Seit Beginn der internationalen Koalition 2014, die von den USA in Syrien und dem Irak gegen den IS angeführt wird, gab es eine Reduzierung von ursprünglich 2000 Soldaten im Frühjahr angesichts vermeintlicher Erfolge gegen die Terrormiliz. Der militärische Sieg über den IS bleibt bestehen, dennoch sorgt die weiterhin bestehende Bedrohung durch Extremisten in der Region für anhaltende Sicherheitssorgen.

