Tragischer Verlust: Charlie Kirk bei Auftritt in Utah erschossen
Die Nachricht vom Tod des bekannten politischen Aktivisten Charlie Kirk erschüttert die USA. Der 31-jährige Kirk, einstiger Mitstreiter von Donald Trump und Schlüsselfigur der konservativen Bewegung, wurde während eines Auftritts an der Utah Valley University erschossen. Die Fahndung nach dem Täter läuft auf Hochtouren. Kirk, Direktor von Turning Point USA, einer Organisation, die junge Amerikaner für konservative Werte gewinnen will, war in Utah Teil seiner „American Comeback Tour“.
Das Event sollte mit einem interaktiven Teil abschließen, bei dem das Publikum Kirks Argumente herausfordern konnte. Doch nach nur 20 Minuten brandete ein Schuss aus einem Gebäude in der Nähe über den Campus, wie Universitäts-Sprecherin Ellen Treanor bestätigte. Der Vorfall, in dem Kirk schwer verwundet davongetragen wurde, führte zur Schließung des Universitätsgeländes.
Die Reaktionen auf die Gewalttat zeigen eine seltene Einigkeit im zutiefst gespaltenen politischen Klima der USA: Von konservativen Kreisen als ein „gewidmeter Patriot“ betitelt, zeigten auch demokratische Ex-Präsidenten wie Joe Biden und Barack Obama ihre Abscheu über die Tat und drückten der Familie ihr Beileid aus. Mike Johnson, Sprecher des Repräsentantenhauses, verurteilte die zunehmende politische Gewalt als unvereinbar mit den Werten der USA.
Aufgewachsen in einem Vorort von Chicago, engagierte sich Kirk schon früh politisch und verließ das College, um Turning Point USA zu gründen. Sein engagiertes Eintreten für einen freien Markt und einem begrenzten Staat machten ihn zu einem der bekanntesten Gesichter der konservativen Jugendbewegung. Seine provokanten Debatten und Auftritte, darunter auch eine geplante Diskussion mit dem Progressiven Hasan Piker, trugen zu seinem Bekanntheitsgrad bei. Sein Einfluss erstreckte sich über zahlreiche Medienauftritte und öffentliche Debatten hinaus. Kirk hinterlässt seine Ehefrau Erika Frantzve und ihre beiden Kinder.

