Toyota festigt Spitzenposition – VW auf Platz zwei, Hyundai spürt US-Zölle
Toyota hat seine führende Position als weltweit größter Autobauer weiter gefestigt und den Abstand zu Volkswagen vergrößert. Im vergangenen Jahr verkaufte der japanische Automobilriese rund 11,3 Millionen Fahrzeuge über alle Konzernmarken hinweg. Das entspricht einer Steigerung von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer leichten Zunahme gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2023. Volkswagen hingegen verzeichnete einen leichten Rückgang. Die Auslieferungen der Wolfsburger gingen um 0,5 Prozent auf knapp unter 9 Millionen Fahrzeuge zurück, besonders belastet durch schwache Verkäufe in China und den USA. Damit blieb VW erneut auf dem zweiten Platz im globalen Ranking. Toyota konnte seinen Vorsprung auf mehr als 2,3 Millionen Fahrzeuge ausbauen.
Während sich Toyota und Volkswagen bis 2019 ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, behaupteten die Japaner seit 2020 die Spitzenposition und halten sie nun im sechsten Jahr in Folge. Besonders der Heimmarkt Japan und die wichtige Marktregion USA, wo Toyota die meisten Fahrzeuge verkauft, trugen zum Erfolg bei. In Deutschland sind die Verkaufszahlen jedoch leicht rückläufig.
Parallel hierzu musste Hyundai einen Gewinnrückgang im vierten Quartal verzeichnen, bedingt durch die US-Zollpolitik und eine langsamere Entwicklung der Elektromobilität in diversen Märkten. Der operative Gewinn des südkoreanischen Autobauers fiel um 40 Prozent auf rund 1 Milliarde Euro, während der Umsatz leicht um 0,5 Prozent auf 46,8 Billionen Won stieg.

