Thyssenkrupp Marine Systems: Stärkung der U-Boot-Kompetenzen durch millionenschweren Auftrag
Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hat einen bedeutenden Modernisierungsauftrag des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr an Land gezogen, bei dem es um die Aufrüstung von sechs U-Booten der Deutschen Marine geht. Dieser frisch unterzeichnete Vertrag, mit einem Umfang von über 800 Millionen Euro, erstreckt sich über ein ganzes Jahrzehnt und signalisiert eine noch engere Partnerschaft im Bereich der Instandhaltung.
Ein zentrales Anliegen des Abkommens ist die umfassende Modernisierung der Bordtechnologie der U-Boote des Typs 212A. Fokus liegt hierbei vor allem auf der Aktualisierung des Navigationssystems sowie des komplexen Führungs- und Waffeneinsatzsystems bei vier der älteren Boote. Diese Anstrengungen sollen sicherstellen, dass die deutschen U-Boote auch zukünftig technologisch an der Spitze bleiben.
Bereits voll ausgelastet bis Anfang der 2040er Jahre, hat TKMS durch die kürzlich genehmigte Beschaffung von vier weiteren U-Booten der Klasse 212CD sowohl für die deutsche als auch die norwegische Marine sein Auftragsvolumen weiter gesteigert. Geschäftsführer Oliver Burkhard sieht auch Potenzial in weiteren internationalen Märkten, wie etwa Kanada, und verweist auf langfristige Pläne, darunter die Modernisierung der Werft in Wismar, die ab 2029 circa 1.500 Arbeitsplätze bieten soll.

