The Witcher 3: Neue Erweiterung rutscht auf 2027 & soll riesig werden
Eigentlich klang es fast zu schön, um wahr zu sein: The Witcher 3 bekommt mehr als zehn Jahre nach seinem ursprünglichen Release tatsächlich noch eine neue Erweiterung. Für viele Fans war die Ankündigung von Songs of the Past deshalb ein kleiner Schockmoment. Geralt kehrt zurück. Nicht nur als Remaster, nicht nur als Mod, sondern mit einem neuen großen Abenteuer.
Jetzt gibt es aber eine erste Ernüchterung. CD Projekt RED hat bestätigt, dass The Witcher 3: Songs of the Past nicht mehr 2026 erscheint. Die neue Erweiterung soll nun 2027 veröffentlicht werden. Das geht aus dem aktuellen Finanzgespräch von CD Projekt RED hervor (via WCCFTech.com). Gleichzeitig gibt es eine Nachricht, die Fans sofort wieder aufhorchen lässt: Der Umfang soll eher mit Blood and Wine vergleichbar sein als mit Hearts of Stone.
Warum „Songs of the Past“ auf 2027 verschoben wurde
CD-Projekt-CEO Michał Nowakowski erklärte, dass es intern tatsächlich Pläne für einen Release in diesem Jahr gegeben habe. Gemeinsam mit dem Entwicklerteam habe man sich aber entschieden, Songs of the Past erst 2027 zu veröffentlichen. Der Grund klingt simpel, ist für Fans aber wichtig: CD Projekt RED will das bestmögliche Ergebnis für Spieler erreichen (und vielleicht auch wie Xbox im Herbst 2026 dem Giganten GTA 6 ausweichen).
Wenn CD Projekt RED jetzt noch einmal zu diesem Spiel zurückkehrt, muss das Ergebnis sitzen. Songs of the Past ist kein kleines Bonuspaket. Der neue Inhalt soll offenbar deutlich größer werden, als viele zunächst erwartet haben. Nowakowski bestätigte nämlich, dass Songs of the Past näher an Blood and Wine liegen soll als an Hearts of Stone. Das ist ein starkes Signal.
Der neue DLC für The Witcher 3: Wild Hunt könnte ein echtes großes Comeback für Geralt werden. Eine neue Region ist damit zwar nicht automatisch bestätigt, aber der Vergleich setzt Erwartungen hoch. Genau hier liegt die emotionale Kraft. The Witcher 3 war für viele Spieler nicht einfach ein Rollenspiel. Es war ein Ort, zu dem man zurückkehren wollte. Wenn Songs of the Past wirklich in dieser Größenordnung entsteht, könnte 2027 für Witcher-Fans überraschend groß werden, bevor es mit Ciri in The Witcher 4 irgendwann Ende 2027/2028 weitergeht.
190 Entwickler arbeiten an der neuen Erweiterung
Auch die Teamgröße zeigt, dass CD Projekt RED das Projekt ernst nimmt. Laut Finanzbericht arbeiten rund 190 Entwickler an Songs of the Past. Der Großteil kommt von Fool’s Theory, also jenem Studio, das auch am Remake des ersten Witcher-Spiels arbeitet.
Das ist spannend, weil Fool’s Theory damit gleich doppelt wichtig für die Zukunft der Marke wird. Einerseits entsteht dort das Remake des ersten The Witcher-Spiels. Andererseits hilft das Team jetzt dabei, The Witcher 3 mit einer Spielerbasis von 65 Millionen verkauften Einheiten noch einmal zu erweitern. Für CD Projekt RED ergibt das Sinn: Die Serie bleibt sichtbar, während The Witcher 4 weiter entsteht.
Das nächste Abenteuer mit Ciri ist die Zukunft der Reihe. Das ist klar. Trotzdem könnte Songs of the Past eine besondere Rolle spielen. Die Erweiterung kann Fans zurückholen, neue Spieler neugierig machen und die Wartezeit auf den nächsten Hauptteil verkürzen. Gleichzeitig erinnert sie daran, warum The Witcher 3 bis heute so stark nachwirkt.



