Star Citizen: Chris Roberts macht Hoffnung, doch neue Gerüchte dämpfen den Hype
Bei kaum einem Spiel liegen Hoffnung, Skepsis und Geduld so nah beieinander wie bei Star Citizen. Seit Jahren wächst das gigantische Weltraumprojekt weiter, sammelt immer neue Crowdfunding-Rekorde und bleibt trotzdem für viele Spieler ein großes Fragezeichen. Besonders ein Teil sorgt immer wieder für Diskussionen: Squadron 42, die Singleplayer-Kampagne im Star-Citizen-Universum.
Jetzt gibt es wieder Bewegung. Chris Roberts, Schöpfer von Star Citizen, erklärte in einem aktuellen Interview mit Variety, dass sich Squadron 42 in der Endphase der Entwicklung befinde. Das klingt nach einem wichtigen Signal für alle, die seit Jahren auf die Kampagne warten. Gleichzeitig kursieren aber neue Gerüchte, dass der Release doch nicht mehr 2026 passieren könnte.
Chris Roberts spricht von der Endphase
Squadron 42 sei „right at the end“ und befinde sich in den „closing stages“. Roberts beschreibt das Spiel als großes Blockbuster-Erlebnis, das filmische Erzählung und spielbare First-Person-Momente nahtlos verbinden soll. Genau das war seit Jahren eines der großen Versprechen hinter Squadron 42.
Roberts deutete außerdem an, dass das Marketing für Squadron 42 jetzt spürbar anziehen soll. Sinngemäß werde die Aufmerksamkeit auf das Spiel erhöht, während man dem Launch näherkomme. Das klingt zunächst positiv. Nach Jahren voller Wartezeit wollen Fans endlich sehen, ob die Kampagne wirklich kurz vor der Zielgeraden steht.
Doch bei Star Citizen reicht ein optimistischer Satz selten aus, um alle Zweifel zu beseitigen. Dafür ist die Geschichte des Projekts zu lang. Die Singleplayer-Kampagne wurde mehrfach verschoben, war zeitweise kaum sichtbar und musste immer wieder neue Erwartungen aushalten.
Warum Fans trotzdem vorsichtig bleiben
Der Grund für die Skepsis liegt auf der Hand. Star Citizen hat zuletzt die Marke von 1 Milliarde US-Dollar an Spielerfinanzierung überschritten. Das ist ein gewaltiger Meilenstein, der aber automatisch wieder die alte Frage auslöst: Wann wird dieses Projekt wirklich fertig?
Squadron 42 sollte nach bisherigem Stand irgendwann 2026 erscheinen. Doch ein breites Veröffentlichungsfenster ist bei einem Projekt dieser Größe keine echte Sicherheit. Gerade weil die Kampagne schon mehrfach verschoben wurde, nehmen viele Fans neue Aussagen nur mit Vorsicht auf.
Neue Gerüchte sprechen von 2027
Die aktuellen Gerüchte stammen vor allem vom YouTuber und „Star Citizen“-Spezialisten TheAstroPub. Laut PC Gamer will er mit anonymen Entwicklern gesprochen haben, die ihm über längere Zeit Updates zur Entwicklung gegeben hätten. Demnach soll Squadron 42 Anfang 2026 eine Art Beta-Phase erreicht haben. Gleichzeitig gebe es aber Bedenken zur Performance.
Besonders brisant: Auf die Frage, ob diese Performance-Probleme bis zu einem theoretischen Oktober-Release gelöst werden könnten, hätten die Quellen des YouTubers sinngemäß gesagt, dass es nicht Oktober werde, sondern eher 2027. Einen konkreten angeblichen Termin nannte er nicht öffentlich, um seine Quellen nicht zu gefährden.
Das bleibt ausdrücklich ein Gerücht. Cloud Imperium Games hat eine Verschiebung auf 2027 nicht offiziell angekündigt. Trotzdem passt die Spekulation zu einem Muster, das Fans nur zu gut seit Jahren kennen.
Kommt Squadron 42 beim Summer Game Fest?
Ein weiterer spannender Punkt: Der YouTuber hält einen Auftritt von Squadron 42 beim Summer Game Fest 2026 für möglich. Die Belege dafür sind dünn, aber die Idee ist plausibel. Wenn Chris Roberts selbst von stärkerem Marketing spricht, wäre eine große Bühne wie das SGF ein naheliegender Ort. Genau dort könnte Cloud Imperium Games endlich Klarheit schaffen. Entweder mit einem konkreten Release-Termin für 2026. Oder mit einer offiziellen Verschiebung auf 2027, verbunden mit neuem Gameplay.
Was übrig bleibt? Roberts macht Fans Hoffnung und spricht von der Endphase der Entwicklung. Gleichzeitig zeigen neue Gerüchte, warum Squadron 42 weiter ein schwieriges Thema bleibt. Offiziell ist eine Verschiebung auf 2027 nicht bestätigt. Doch solange der Entwickler keinen klaren Termin nennt, bleibt die wichtigste Frage offen: Ist es wirklich fast fertig, oder steht den Fans die nächste Geduldsprobe bevor?



