Temperatur-Checkliste für Babyschlafsäcke
Die richtige Temperatur und der passende TOG-Wert des Babyschlafsacks sorgen für sicheren Schlaf; eine Checkliste hilft, Kleidung und Schlafsack optimal anzupassen.
Bietigheim-Bissingen, 04.09.2025 (PresseBox) - Die richtige Temperatur im Babybett ist entscheidend für einen sicheren und erholsamen Schlaf. Viele Eltern fragen sich, wie sie den passenden Babyschlafsack auswählen und worauf sie bei der Raumtemperatur achten sollten. In diesem Artikel findest du eine praktische Temperatur-Checkliste für Babyschlafsäcke. Sie hilft dir dabei, dein Kind optimal zu betten – egal ob Sommer oder Winter.
Warum die Temperatur so wichtig ist
Babys können ihre Körperwärme noch nicht gut regulieren. Zu viel Hitze oder Kälte kann schnell gefährlich werden. Ein passender Babyschlafsack schützt vor Überhitzung und Unterkühlung. Die Wahl des richtigen Modells hängt von mehreren Faktoren ab: Raumtemperatur, Material sowie Kleidung deines Kindes.
Was bedeutet TOG-Wert?
TOG-Werte geben an, wie warm ein Schlafsack hält. Je höher der Wert, desto besser isoliert das Modell gegen Kälte. Für warme Nächte reicht oft ein dünner Sommerschlafsack mit niedrigem TOG-Wert (0,5 bis 1). Im Winter empfiehlt sich ein dickerer Winterschlafsack mit einem höheren Wert (bis 3).
Kurz & knapp: Die Temperatur-Checkliste für Babyschlafsäcke
- Zimmertemperatur über 24°C:Leichter Baumwollschlafsack (TOG 0,5), Body kurzarm genügt.
- Zimmertemperatur zwischen 21–23°C:Dünner Schlafsack (TOG 1), Kurzarmbody plus leichter Pyjama möglich.
- Zimmertemperatur zwischen 18–20°C:Mitteldicker Ganzjahresschlafsack (TOG 2) zusammen mit Langarmbody und Strampler ideal.
- Zimmertemperaturen unter 17°C:Warmer Winterschlafsack (TOG ab 2,5) kombiniert mit langärmligem Body und dickem Schlafanzug empfohlen.
Messe regelmäßig die Zimmertemperatur im Kinderzimmer nach – am besten morgens und abends.
Fühle auch im Nacken deines Babys nach Wärme oder Schweiß.
Verzichte auf zusätzliche Decken oder Kopfkissen.
Passe die Kleidung immer dem aktuellen Wetter an. So sorgst du dafür, dass deinem Kind weder zu heiß noch zu kalt wird. Beobachte dein Baby aufmerksam: Kalte Hände sind meist kein Grund zur Sorge – wichtiger ist der Rumpfbereich!
Sonderfall Neugeborene & Frühchen
Kleine Säuglinge brauchen manchmal etwas mehr Schutz als ältere Babys. Sprich in diesen Fällen unbedingt vorher mit deiner Hebamme oder dem Kinderarzt. Sie helfen dir beim Anpassen des richtigen Wärmeschutzes speziell für sehr kleine Kinder. Auch hier gilt aber: Weniger ist oft mehr! Überprüfe lieber öfter einmal mehr als zu wenig die Wohlfühltemperatur deines Kindes.
Fazit: Mit System zum gesunden Babynachtschlaf
Egal ob Hochsommer oder kalter Januar: Mit einer klaren Temperatur-Checkliste für Babyschlafsäcke, regelmäßigen Kontrollen und angepasster Kleidung schläft dein Nachwuchs sicherer. Halte dich an unsere Tipps, dann kannst du beruhigt schlafen gehen — genau wie dein Baby!


