Technologieschwergewichte belasten US-Börsen zum Jahresende
Die Aktienmärkte der Vereinigten Staaten zeigten sich am Montag gegen Ende eines erfolgreichen Börsenjahres schwächer. Insbesondere Unternehmen aus dem Technologiesektor gerieten zu Beginn des Handelstages unter Druck. Unter den viel beachteten „Magnificent 7“ mussten Tesla und Nvidia deutliche Kursabschläge hinnehmen, die bei bis zu 2,6 Prozent lagen. Der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete einen Rückgang von 0,56 Prozent und notierte zuletzt bei 25.501 Punkten. Auch der breiter gefasste S&P 500 musste Federn lassen und verlor 0,40 Prozent, was ihn auf 6.902 Punkte drückte. Noch am zweiten Weihnachtstag hatte der Index ein neues Rekordhoch erklimmen können. Der Dow Jones Industrial, der Leitindex der Wall Street, gab um 0,31 Prozent nach und schloss bei 48.562 Punkten. Experten erwarten keine größeren Bewegungen mehr im Vorfeld des Jahreswechsels, da traditionell die Handelsaktivität zwischen Weihnachten und Neujahr stark abnimmt.
Im Mittelpunkt des Interesses stand die Aktie von Digitalbridge, nachdem der japanische Telekom- und Medienriese Softbank seine Übernahmeabsichten verkündete. Die Private-Equity-Gruppe, die unter anderem in Rechenzentren investiert, verzeichnete zuletzt einen Kursanstieg von rund 10 Prozent. Dennoch blieb der Aktienkurs mit 15,28 Dollar unter dem gebotenen Übernahmepreis von 16 Dollar je Aktie. Softbank plant, insgesamt 4 Milliarden US-Dollar in die Übernahme von Digitalbridge zu investieren.
Rückläufe waren dagegen bei Gold- und Silberminenaktien zu verzeichnen, die unter Gewinnmitnahmen litten. Zuvor hatte der Silberpreis ein neues Allzeithoch erreicht, während Gold knapp darunter blieb. Unternehmen wie Pan American Silver und Agnico Eagle Mines mussten Verluste von jeweils mehr als 6 Prozent hinnehmen.

