Teamviewer passt Umsatzprognosen an: Effizienz im Fokus
Der Softwareanbieter Teamviewer korrigiert seine Erwartungen für die Umsatzentwicklung in den kommenden Jahren und zeigt sich dabei etwas verhaltener. Das Unternehmen rechnet für das Jahr 2025 mit einem Umsatz, der sich am unteren Ende der bereits kommunizierten Prognosespanne von 778 bis 797 Millionen Euro etablieren könnte. Für das Jahr 2026 prognostiziert Teamviewer einen Umsatzzuwachs auf 790 bis 825 Millionen Euro, was einem Anstieg von 2 bis 6 Prozent im Vergleich zum vorhergehenden Jahr entspräche. Zuvor hatte die Schätzung noch bei 850 bis 870 Millionen Euro gelegen.
Trotz dieser nach unten revidierten Umsatzprognosen bleibt Teamviewer aufgrund von Kosteneinsparungen optimistisch bezüglich der Profitabilität. Das Unternehmen erwartet für das laufende Jahr eine Verbesserung der Ebitda-Marge um einen Prozentpunkt auf rund 44 Prozent.
Auch die jüngste Geschäftsentwicklung zeigt positive Impulse. So stieg der Umsatz im dritten Quartal auf Pro-forma-Basis um 4 Prozent, bereinigt um Währungseffekte, auf 192 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das bereinigte Ebitda legte um 1 Prozent auf 87,7 Millionen Euro zu. Allerdings sank die damit verbundene Marge um einen Prozentpunkt auf 46 Prozent.

