Tasmanien erhält eine neue Touristenattraktion

Tasmaniens Lage und Unberührtheit machen die Insel zu etwas Besonderem. Das hat nun dazu geführt, dass sie bald eine neue Attraktion für Touristen erhalten wird, wenngleich der eigentliche Zweck ein gänzlich anderer sein soll. Es handelt sich dabei um einen gigantischen Metall-Monolithen, der wie eine Blackbox für den Planeten Erde, den Klimawandel für die nächsten Jahrzehnte dokumentieren soll.
Ein Überblick
Zu welchem Land gehört Tasmanien? Wo liegt es und weitere spannende Fakten über diese außergewöhnliche Insel. Den Namen der Insel haben viele bereits gehört. Doch nur die wenigsten Personen haben dabei ein genaues Bild vor Augen. Die Insel liegt südlich von Australien und ist einer ihrer Bundesstaaten. Unter Touristen gilt sie als Geheimtipp. Tasmanien zeichnet sich durch seine außerordentliche Vielseitigkeit aus. Obwohl die Insel im Vergleich zu Australien geradezu winzig ist, finden sich hier Regenwälder, Berglandschaften mit alpinen Seen, Strände und Klippen sowie Moorlandschaften. Dazu gibt es Weinregionen, Kängurus und die sauberste Luft auf dem gesamten Planeten. Das kommt nicht von ungefähr, denn der Großteil der Insel ist als Naturpark oder -reservat ausgewiesen. Zudem befindet sich die ehemalige Sträflingskolonie des britischen Imperiums fernab von viel befahrenen Schiffsrouten.
Die Black Box
Der Klimawandel gilt in der Wissenschaft als eine der größten Bedrohungen für die Menschheit. Die Black Box soll deshalb die sich verändernden Wettermuster aufzeichnen und gleichzeitig der Gesellschaft sowie Politik als Warnung dienen. Mit einer Größe von 10 mal 3 mal 4 Metern wird der Metallkoloss in jedem Fall ein beeindruckendes Bild abgeben. Konzipiert ist die Black Box als Archiv für die Menschheit – im schlimmsten Fall für eine postapokalyptische Gesellschaft. Der Metallriese wird mit etlichen Speicherlaufwerken gefüllt sein und über eine Internetverbindung verfügen. Betrieben wird das Ganze durch eine Solaranlage, die sich auf dem Dach befinden soll. Die Box wird täglich aktuelle Wetterdaten aus dem Internet herunterladen und so ein lückenloses Bild des Klimawandels erschaffen. Tasmanien wurde dabei als Standort gewählt, da die Insel eine hohe geopolitische und ökologische Sicherheit aufweist. Für Touristen wird dieser Gigant sowohl optisch als auch aufgrund seiner Bedeutung ein neuer Anziehungspunkt sein.
Tasmaniens Tourismus
Der kleine australische Insel-Bundesstaat ist eine Reise wert. Erfahren Sie mehr über die tollen Sehenswürdigkeiten. Für Touristen lohnt sich die Reise vor allem wegen der Vielseitigkeit und der unberührten Natur. In Tasmanien gibt es über 3.000 Kilometer an Wanderwegen, die zu ausgiebigen Wanderungen einladen. Die besondere Landschaft mit ihrer abwechslungsreichen Flora und Fauna macht Tasmanien einzigartig. 20 Prozent dieser unberührten Natur sind als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt. Wer Glück hat, trifft auf den Tasmanischen Teufel, der allerdings sehr scheu ist. Die Ohren des kleinen und zierlichen Tiers mit dem schwarzen Fell färben sich bei Aufregung rot. Für Menschen ist er ungefährlich.
Abseits der Natur gibt es für Touristen in Hobart – der größten Stadt der Insel – das MONA Museum für moderne Kunst zu entdecken. Hier befindet sich die größte privat finanzierte Kunstsammlung der südlichen Hemisphäre. Auch Golffreunde werden hier glücklich. Die Briten haben nämlich den Golfsport mitgebracht. Auf der gesamten Insel verteilt befinden sich etwas mehr als 80 Golfplätze, darunter der älteste Golfplatz Australiens.

